SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Aktuelle Warnungen
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Hier finden Sie aktuelle Warnungen

Trickbetrüger sind ständig auf der Suche nach neuen Opfer. Sobald Aktivitäten bekannt werden, wird nach Möglichkeit auf dieser Seite darauf hingewiesen. Das Betrifft Aktivitäten von Trickbetrügern und betrügerische Anrufe jeglicher Art.
Vom 17.05.2024 - 18.05.2024 keine entspre- chende Pressemeldung für diesen Bereich. 16.05.2024 - Dieb gibt sich als Polizist aus - WI-Biebrich Ein Dieb gab sich als Polizist aus und entwendete einer lebensälteren Dame 20 Euro. Als der Rollator der Dame in einem Drogeriemarkt um - kippte, trat der Täter erstmalig hinzu und half die Gegenstände aufzuheben. Anschließend begleitete der Langfinger die Frau zu ihrer Wohnanschrift in der Rudolf-Dyckerhoff-Straße. Dabei gab er sich als Polizist aus und nahm das Bargeld in deren Wohnungsflur an sich. Unter Vorgabe eine Quittung für das Geld zu holen, verschwand der Kriminelle unerkannt. 15.05.2024 - Trickdiebe auf Parkplatz in die Flucht geschlagen - Friedrichsdorf-Seulberg Am Morgen, gegen 15.05.2024, haben zwei Trickdiebe versucht, einer Friedrichsdorferin ihre Handtasche zu stehlen. Die 78-jährige Seniorin wurde nach eigenen Angaben auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Industriestraße von zwei Männern angesprochen und in ein Gespräch verwickelt. Diese als Smalltalk getarnte Ablenkung nutzte einer der beiden und griff nach der Handtasche der Dame, welche sich zu diesem Zeitpunkt in ihrem Fahrzeug befand. Die aufgeweckte Seniorin erkannte aber sofort, was Sache war und schrie um Hilfe. Dies veranlasste die beiden Täter dazu, die Tasche zurückzulassen und zu Fuß bzw. in einem nicht näher beschriebenen Fahrzeug zu flüchten. 15.05.2024 - Dreiste Diebe als Handwerker getarnt - Bad Homburg Im Hessenring waren am Nachmittag "falsche Handwerker" unterwegs, die eine Bewohnerin bestahlen und es sich dann auch nicht nehmen ließen, für ihre angeblichen Arbeiten Geld zu fordern. Gegen 15:30 Uhr erhielt ein Mann unter dem Vorwand, dringliche Arbeiten in der Wohnung der Geschädigten verrichten zu müssen, Einlass. Während er diese vermeintlichen "Arbeiten" ausführte, lenkte er die Mieterin ab und entwendete dabei zusammen mit einem Komplizen Bargeld aus einer Kasse. Im Anschluss ließ sich der dreiste Dieb dann auch noch seine angeblichen Reparaturarbeiten bezahlen und suchte dann mit seinem Komplizen das Weite. Erst kurze Zeit später fiel der Geschädigten der Diebstahl auf. HINWEIS: Lassen Sie keine Handwerker hereinlassen, die nicht vorab angemeldet wurden oder die Sie nicht selbst bestellt haben. Sollten Sie Zweifel haben, ob es sich tatsächlich um echte Handwerker handelt, lassen Sie diese nicht ins Haus und fragen Sie bei Ihrer Hausverwaltung nach. Zudem informieren Sie Ihre örtliche Polizeistation oder rufen unter der 110 die Polizei. 15.05.2024 - Betrüger überzeugen zur Schmuckübergabe - Hochtaunuskreis Am Nachmittag ist es Betrügern gelungen, eine Seniorin zu einer Schmuckübergabe in Bad Homburg zu bewegen. Die Unbekannten kontaktierten die 84-jährige Dame gegen 15:30 Uhr per Telefon und gaben sich als Polizeibeamte aus. Sofort setzten sie die Frau unter Schock, indem sie ihr erklärten, dass ihr Sohn einen tödlichen Verkehrsunfall (Schockanruf) verursacht habe und nun im Gefängnis sitzen würde. Eine Freilassung sei nur gegen Zahlung einer Kaution möglich. Die gewieften Betrüger brachten die Seniorin dazu, ihren Schmuck im Wert von über 10.000 Euro zusammenzusuchen und damit nach Bad Homburg zu fahren. Dort sollte sie diesen als Kaution für die Freilassung des Sohnes an einen Abholer übergeben, was die Frau am späteren Nachmittag im Seedammweg auch tat. Nachdem der Kontakt zu dem angeblichen Polizisten danach abgebrochen war, meldete sich die Frau bei der echten Polizei und der Betrug flog auf. 14./15.05.2024 - Schockanrufer scheitern - Wiesbaden In den vergangenen Tagen kam es vermehrt zu sogenannten Schockanrufen , bei denen gewissenlose Täter meist lebensältere Opfer versuchen um ihr Erspartes zu bringen. Bis dato wurden der Polizei zwei Vorfälle gemeldet, bei denen es glücklicher Weise zu keinem Vermögensschaden kam. In beiden Fällen wurde den ausgesuchten Opfern am Telefon erklärt, dass die Schwiegertochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und nun eine Kaution von 28.000 Euro zu hinterlegen sei. Als einer der Angerufenen erwiderte, dass er nicht über so viel Bargeld verfüge, entgegnete der Betrüger am Telefon, dass man den Betrag auch mittels Schmuckes oder Gold abgelten könne. Dies kam dem ausgesuchten Opfer doch sehr merkwürdig vor. Als er nun seinen Sohn von dem Sachverhalt berichten wollte, wurde das Telefonat beendet. ACHTUNG: Die Betrüger spielen bei dieser Art von Anrufen immer mit den Ängsten der Opfer und setzen auf deren uneingeschränkte Hilfsbereitschaft gegenüber Verwandten und Bekannten! Durch die zunächst beängstigende Nachricht soll Stress erzeugt und ein klares, reflektiertes Denken verhindert werden. HINWEIS: Schenken Sie solchen Geschichten keinen Glauben. Weder die Polizei noch andere Behörden werden telefonisch von Ihnen die Bezahlung eines Geldbetrages, ganz egal aus welchem Grund, fordern. Eine Übergabe auf der Straße kann natürlich ebenfalls niemals rechtens sein. Beenden Sie solche Telefonate sofort; ansonsten haben Sie schlechte Karten, sich aus den Psychospielchen der Täter wieder zu befreien. Rufen Sie selbst mit der Ihnen bekannten Nummer die Angehörigen an, denen Sie angeblich helfen sollen. Dann werden Sie schnell feststellen, dass keine Notlage vorliegt! Weitere Informationen bezüglich „Schockanruf“ finden Sie hier. 14.05.2024 - Vermeintliches Gewinnversprechen führt zu finanziellem Schaden - Eschborn Eine Bürgerin ist Betrügern aufgesessen, welche mit einem falschen Gewinnversprechen an ihr Geld gelangten. Zunächst wurde sie über das Telefon von den dreisten Tätern kontaktiert. Hier tischten ihr die Unbekannten die Geschichte eines angeblichen Geldgewinnes in Höhe von 39.900 Euro auf. Um jedoch an den vermeintlichen Gewinn zu gelangen, müsse die Dame zunächst rund 900 Euro in Form von sogenannten "Google-Play-Karten" beziehungsweise deren Codes übermitteln. Erst diese Vorgehensweise würde den Gewinn legitimieren. Die gutgläubige Eschbornerin kam der Aufforderung nach und erkannte den Betrug leider erst im Nachgang. Der angebliche Gewinn ging nie bei ihr ein. HINWEIS: Betrüger versuchen immer wieder auf unterschiedlichste Arten an Geld zu kommen. Lassen Sie sich nicht auf solche Tricks ein. Schenken Sie telefonischen Gewinnversprechen keinen Glauben, insbesondere wenn die Einlösung des Gewinns an Bedingungen geknüpft ist. Leisten Sie keine Vorauszahlungen auf versprochene Gewinne, denn ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnauszahlung niemals von einer Vorauszahlung abhängig machen! Und eines ist ohnehin klar: Wer bei einem Gewinnspiel nicht mitspielt, kann auch nicht gewinnen! 14.05.2024 - Betrüger nehmen per SMS Kontakt auf - Taunusstein Eine angebliche SMS-Nachricht von der Tochter kam einem Taunussteiner teuer zu stehen. Nach der gängigen Masche der WhatsApp -Betrüger oder SMS-Betrüger meldete sich eine unbekannte Nummer bei dem Geschädigten. Es sei die Tochter unter einer neuen Handynummer, die nach einem kurzen, oberflächlichen Smalltalk um Hilfe bei der Begleichung einer Rechnung bat. In bester Absicht überwies der Taunussteiner knapp 4.400 Euro auf ein unbekanntes Konto. Erst im Nachhinein stellte er fest, dass nicht seine Tochter, sondern dreiste Telefonbetrüger um Hilfe gebeten hatten. HINWEIS: Sollte Ihnen eine Rufnummer nicht bekannt vorkommen, antworten Sie nicht und blockieren Sie diese. Seien Sie misstrauisch, sollte Ihnen der angebliche Verwandte von einer "neuen Rufnummer" berichten, klären Sie dies erst bei weiteren Verwandten ab. Wenn Verwandte oder Freunde von Ihnen Geld leihen möchten, dann verlangen Sie immer ein persönliches Erscheinen! Überweisen oder übergeben Sie niemals Geld aufgrund von telefonischen oder schriftlichen Kontaktaufnahmen. Beenden Sie solche Kontaktaufnahmen immer und wählen Sie den Polizeinotruf 110. Sollten Sie durch eine derartige Betrugsmasche geschädigt worden sein, bittet die Polizei ausdrücklich darum, sich bei den zuständigen Polizeidienststellen zu melden. Weitere Informationen bezüglich „WhatsApp-Betrüger“ finden Sie hier. 09.05.2024 - Schockanrufer machen Beute - Bad Soden Eine Seniorin ist von Trickbetrügern mit einem Schockanruf um Bargeld und Wertgegenstände in großer Summe gebracht worden. Die Frau wurde von einem unbekannten Betrüger angerufen, wel - cher sich als Beamter der Kriminalpolizei ausgab und von einem Verkehrsunfall berichtete. Bei diesem Unfall habe der Sohn der Seniorin einen Menschen totgefahren und sitze deshalb nun in Untersuchungshaft. Nur gegen eine hohe Kaution könne der Sohn wieder aus der Haft entlassen wer - den. Die Angerufene war derart schockiert, dass sie auf Anweisung des Anrufers Bargeld und sämtli - che Wertgegenstände in ihrem Haus zusammensuchte. Gegen 15:00 Uhr erschien ein ebenfalls unbe - kannter Mann vor ihrer Haustür, der sich als Kollege des Anrufers ausgab, dem die Seniorin Bargeld und Wertgegenstände im Wert von 25.000 Euro aushändigte. Anschließend verschwand der Mann. ACHTUNG: Die Varianten dieser Art des Schockanrufes sind vielfältig. Die Anrufer geben sich als Verwandte, ehemalige Arbeitskollegen oder wie hier als Kriminalbeamte aus und erreichen durch geschickte Gesprächsführung, dass die Angerufenen ihnen Glauben schenken. HINWEIS: Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance und legen Sie einfach den Hörer auf. In keinem Fall sollten Sie sich zu übereilten Geldübergaben überreden lassen. In den meisten Fällen wird eine Rückversicherung bei den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen Klarheit bringen. Geben Sie diese Hinweise an ältere Menschen, an Ihre Eltern und Großeltern weiter. Je mehr Menschen über die Maschen aufgeklärt werden, umso schwieriger haben es die Täter! Im Zweifel rufen Sie bei Ihrer Polizei an, wir helfen gerne. 06.05.2024 - Taschendiebe machen Beute - Eschborn Zwei Taschendiebe haben am Morgen ein Portemonnaie erbeutet. Eine 82-Jährige wurde gegen 10.20 Uhr von zwei Unbekannten vor ihrer Haustür in der Straße "Am Stadtpfad" angesprochen. Während sie einer der beiden geschickt in ein Gespräch verwickelte, konnte sein Komplize ihr Portemonnaie, indem sich auch Bargeld befand, aus einem Stoffbeutel entnehmen. Beide entfernten sich danach in südliche Richtung. Nach Angaben der Geschädigten habe der Mann, der sie in ein Gespräch verwi - ckelte, gebrochen Deutsch mit osteuropäischem Akzent gesprochen. 04.05.2024 - Schockanruf - Niederseelbach Am Morgen, gegen 08:00 Uhr, kam es zu einem Schockanruf . Die Betrüger gaben sich als Tochter der Angerufenen aus und forderten eine Kaution für einen tödlichen Verkehrsunfall, welcher angeblich von der Tochter verursacht wurde. Die Anrufer erkundigten sich darüber hinaus nach den Vermögensverhältnissen der Geschädigten. Nachdem der Anruf der Betrüger erfolglos verlief, legten diese auf. HINWEIS: Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Beenden Sie sofort das Telefonat und wählen Sie den Polizeinotruf 110 oder wenden sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle. Darüber hinaus wird in den meisten Fällen eine Rückversicherung bei der Polizei, den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen Klarheit bringen. Rufen Sie Ihre tatsächlichen Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen auf der Straße. Polizei und andere Behörden for- dern niemals Übergaben von Geld und Wertgegenständen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben der Anrufer zu überprüfen. Ein gesundes Misstrauen ge- genüber den Anrufern ist dabei keine Unhöflichkeit. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Da die Opfer meist ältere Menschen sind, sollten Familienangehörige sie auf die Gefahren von sol- chen Telefonaten aufmerksam machen. Sollten Sie durch eine derartige Betrugsmasche geschädigt worden sein, bittet die Polizei ausdrü- cklich darum, sich bei den zuständigen Polizeistationen zu melden. Weitere Informationen bezüglich „Schockanruf“ finden Sie hier. 03.05.2024 - Trickdieb erbeutet Bargeld und Wertgegenstände - WI-Nordost Um 12:10 Uhr klingelte ein Unbekannter an der Wohnungstür einer 86-Jährigen in der Heßstraße und gab an, dass es zu einem Wasserschaden gekommen war. Um die Reparaturen durchführen zu kön - nen, müsse der Mann nun die Wohnung betreten. Während der Mann die Frau im Bad ablenkte, durchsuchte ein unbekannter Komplize die Wohnung. Dabei wurden neben Bargeld im vierstelligen Bereich auch Schmuck und andere Wertgegenstände entwendet. HINWEIS: Lassen Sie keine unangemeldeten Personen in Ihre Wohnung. Seien Sie misstrauisch, lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und rufen Sie im Zweifelsfall Freunde, Verwandte und die Polizei an. 02.05.2024 - Taschendiebe bestehlen Rentnerin - Oberursel-Weißkirchen Dreiste Taschendiebe haben eine Rentnerin im bestohlen. Die Frau war gegen 17:00 Uhr mit ihrem Rollator auf dem Gehweg der Straße "An der Bleiche" unterwegs. Dort sprach sie ein Pärchen an und fragte nach dem Weg. Während des sich daraus entwickelnden Gesprächs lenkten die Täter die Rentnerin geschickt ab, um gleichzeitig an ihre Geldbörse zu gelangen, die sich in einer Umhängetasche am Rollator befand. Mit dieser Beute flüchteten sie in unbekannte Richtung. 25.04.2024 - Falsche Bankmitarbeiter am Telefon - Wehrheim Betrüger gaben sich bei einer Rentnerin in als Bankmitarbeiter aus. Durch geschickte Gesprächsführung veranlassten sie Überweisun-gen in Höhe von 2.500 Euro. Dabei gaben sich die Betrüger als Sicherheitsmitarbeiter der Hausbank der Angerufenen aus und teilten ihr mit, dass sie zwei "Testüberweisungen" tätigen müsse, um weiterhin Zugriff auf ihre Kontoauszüge zu haben. Diese Überweisungen würden kein Geld abbuchen und dienten lediglich der Überprüfung der Kontodaten. Dies veranlasste die Rentnerin zu zwei Sofortüberweisungen in Höhe von knapp 2.500 Euro, wodurch das Geld für sie unwiederbringlich verloren war. HINWEIS: Bitte seien Sie bei solchen Anrufen sehr vorsichtig! Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer Bank werden Sie niemals am Telefon nach PINs, Passwörtern oder sonstigen Codes fragen. Lassen Sie sich auch niemals mündlich anweisen, Ihr Passwort zurückzusetzen oder eine Überweisung zu tätigen. Verlassen Sie sich auch nicht auf das Display Ihres Telefons. Eine dort angezeigte Telefonnummer kann manipuliert sein und ist keine Garantie für die Legitimität Ihres Gesprächspartners. Beenden Sie solche Anrufe sofort und wenden Sie sich an Ihre Bank. Dort wird man Ihnen bestä- tigen, dass Sie von Betrügern und nicht von Ihrer Hausbank angerufen wurden. Rufen Sie im Zweifelsfall die für Sie zuständige Polizeidienststelle oder den Polizeinotruf 110 an. 24.04.2024 - Nach Schockanruf Wertgegenstände übergeben - WI-Biebrich Betrügern gelang es durch einen Schockanruf Wertgegenstände und Bargeld im niedrigen fünfstelli - gen Bereich zu erlangen. Am Nachmittag gab sich ein unbekannter Mann telefonisch bei einer 82-jährigen Wiesbadenerin als Polizist aus und teilte an, dass ein Familien-mitglied in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sei und sie nun zur Abwendung der Haft Geld zahlen müsse. Im Anschluss, gegen 15:00 Uhr, erschien eine männliche Person bei der Frau zuhause und befragte diese nach Wertgegenstän-den. Die Wiesbadenerin übergab daraufhin Bargeld und Wertgegenstände im niedrigen fünfstelligen Bereich. HINWEIS: Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Beenden Sie sofort das Telefonat und wählen Sie den Polizeinotruf 110 oder wenden sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle. Darüber hinaus wird in den meisten Fällen eine Rückversicherung bei der Polizei, den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen Klarheit bringen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen auf der Straße. Polizei und andere Behörden for- dern niemals Übergaben von Geld und Wertgegenständen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben der Anrufer zu überprüfen. Ein gesundes Misstrauen ge- genüber den Anrufern ist dabei keine Unhöflichkeit. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Da die Opfer meist ältere Menschen sind, sollten Familienangehörige sie auf die Gefahren von sol- chen Telefonaten aufmerksam machen. Sollten Sie durch eine derartige Betrugsmasche geschädigt worden sein, bittet die Polizei ausdrü- cklich darum, sich bei den zuständigen Polizeistationen zu melden. Weitere Informationen bezüglich „Schockanruf“ finden Sie hier. 20.04.2024 - Trickdieb entwendet Portemonnaie - Hofheim Ein Trickdieb hat in der Straße "In der Witz" eine Frau erst abgelenkt und dann bestohlen. Die Hofheimerin wurde gegen 12:50 Uhr auf der Straße von einem unbekannten Mann in ein Gespräch verwickelt. Währenddessen nutzte der Täter die Gelegenheit der Frau nahe zu kommen und ihr aus der Handtasche das Portemonnaie zu entwenden. Nach dem Gespräch ging er weiter in Richtung Wilhelmstraße. Den Diebstahl des Portemonnaies, in dem sich unter anderem auch ein Bargeldbetrag von über 100 Euro befand, bemerkte die Geschädigte erst später. 19.04.2024 - Falsche Polizeibeamte erbeuten Bargeld - Hochtaunuskreis Falsche Polizeibeamte haben eine Rentnerin aus dem Hochtaunuskreis um ihre Ersparnisse gebracht. Zunächst klingelte es bei der Dame am Telefon. Die "Polizei" war dran und teilte ihr mit, dass in ihrer Nachbarschaft Einbrecher festgenommen worden seien. Aus der Festnahme hätten sich nun Hinweise auf einen geplanten Einbruch bei der Angerufenen ergeben. Diese Informationen wolle die Polizei nun nutzen und die Dame als Lockvogel für die Ganoven einsetzen. Die Geschichte am Telefon war natür - lich an den Haaren herbeigezogen. Weder hatte die Polizei Einbrecher festgenommen, noch waren Polizisten am Telefon, sondern hochprofessionelle Betrüger. Diese überredeten die Frau, nach Frankfurt zu fahren und dort ihre Ersparnisse in Höhe von mehreren tausend Euro abzuheben. Dieses Geld übergab sie schließlich auf dem Parkplatz eines Supermarktes einem ihr unbekannten Mann. Von den Betrügern erhielt sie noch die Anweisung, nach Hause zu fahren und auf weitere Anweisungen zu warten. Erst dort bemerkte die Dame, dass sie Betrügern aufgesessen war. ACHTUNG: Auch wenn so eine Erkenntnis mit großer Scham verbunden ist, entschloss sich die Frau, die Polizei zu informieren und Anzeige zu erstatten. Ein Schritt, den viele Opfer nicht wagen. Zu groß ist die Scham, auf einen solchen Betrug hereingefallen zu sein. Doch diese Scham hilft nur einem: den Betrügern. Umso wichtiger ist es, mit seinen Angehörigen über solche Betrügereien zu sprechen. Denn der Schockanruf ist eine Masche, die sich gezielt an ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger richtet. Diese "Zielgruppe" informiert sich möglicherweise nicht regelmäßig über derartige Delikte und ist dann im schlimmsten Fall überfordert, wenn sich die Betrüger als vermeintliche Polizei am Telefon melden und durch ihr geschultes und hochprofessionelles Auftreten gezielt die Ängste und Sorgen ihrer Opfer ausnutzen. Oft ist gerade bei dieser Bevölkerungsgruppe auch der Wunsch besonders groß, ihren Kindern oder Enkelkindern zu helfen. Deshalb bittet die Polizei: Überlegen Sie, wer in Ihrem Bekanntenkreis noch nicht von dieser Betrugsmasche gehört haben könnte und sprechen Sie diese gezielt darauf an. Nur so lässt sich dem Treiben ein Riegel vorschieben. 18.04.2024 - Nach "Schockanruf" hohe Geldsumme übergeben - Rüdesheim am Rhein Am Nachmittag gelangten schamlose Betrüger mithilfe eines "Schockanrufs" an eine hohe Geldsumme. Die Übergabe fand mitten in Rüdesheim am Rhein statt. Die Masche, die sich die Täter im vorliegenden Fall zu Nutze machten, ist keine unbekannte. Es handelte sich wie so oft um den so - genannten Schockanruf. Bei dieser Betrugsform erhalten zumeist lebensältere Mitbürgerinnen und Mitbürger einen Anruf auf ihrem Festnetzapparat. Am anderen Ende der Leitung melden sich ver - meintliche Staatsanwälte oder Polizisten, die von einem schockierenden Vorfall, in den meisten Fällen einem tödlichen Unfall, berichten. Eine Angehörige oder ein Angehöriger der Kontaktierten sei in den Vorfall verwickelt gewesen und erwarte nun eine Haftstraße. Aber hier kommt der Angerufene ins Spiel. Die Betrüger nutzen das emotional aufgeladene Thema und bieten den Seniorinnen und Senioren an, durch die Hinterlegung einer Kaution die Haftstrafe für ihren Sohn oder ihre Tochter ab - zuwenden. Im Glauben daran zu helfen, kommen immer wieder Menschen der Aufforderung nach. So auch der 64-Jährige aus Geisenheim. Nach genau einem solchen Anruf fuhr er zu einem Schließfach, nahm Bargeld und Goldmünzen heraus und traf sich, wie zuvor mit dem angeblichen Staatsanwalt vereinbart, zwischen 14:45 Uhr und 15:00 Uhr an der Kreuzung Kaiserstraße/Hugo-Asbach-Straße mit einem Abholer, dem er Geld und Münzen in einer schwarzen Laptoptasche übergab. Erst als er kurz darauf mit seiner "echten" Tochter Kontakt hatte, fiel der Betrug auf. HINWEIS: Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Beenden Sie sofort das Telefonat und wählen Sie den Polizeinotruf 110 oder wenden sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle. Darüber hinaus wird in den meisten Fällen eine Rückversicherung bei der Polizei, den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen Klarheit bringen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen auf der Straße. Polizei und andere Behörden for- dern niemals Übergaben von Geld und Wertgegenständen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben der Anrufer zu überprüfen. Ein gesundes Misstrauen ge- genüber den Anrufern ist dabei keine Unhöflichkeit. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Da die Opfer meist ältere Menschen sind, sollten Familienangehörige sie auf die Gefahren von sol- chen Telefonaten aufmerksam machen. Sollten Sie durch eine derartige Betrugsmasche geschädigt worden sein, bittet die Polizei ausdrü- cklich darum, sich bei den zuständigen Polizeistationen zu melden. Weitere Informationen bezüglich „Schockanruf“ finden Sie hier. 17.04.2024 - Falsche Handwerker ohne Beute geflüchtet - Wiesbaden Am Mittag, gegen 12:45 Uhr, gelangten zwei Trickdiebe unter dem Vorwand, Handwerker zu sein und einen Wasserschaden reparieren zu müssen, gemeinsam mit einer 70-jährigen Wohnungs-eigentüme - rin in ein Mehrfamilienhaus in der Eckernförderstraße. Anschließend betraten die zwei unbekannten männlichen Täter die beiden im Eigentum der Frau stehenden Wohnungen und täuschten vor, die Wasserhähne zu kontrollieren. Durch ihren ebenfalls anwesenden Ehemann wurde einer der Täter durchgehend in der Wohnung beobachtet. Der Täter verließ gegen 13:05 Uhr die Wohnungen, mit der Aussage den Keller überprüfen zu müssen. Beide Täter kehrten nicht mehr zurück. 15.04.2024 - Kofferraumbetrüger am Rathausplatz - Oberursel Ein Trickbetrüger war am Montag auf dem Rathausplatz zugange. Gegen 17:00 Uhr verwickelte der bislang unbekannte Mann einen Passanten in ein Gespräch. Im Laufe des Gesprächs, bei dem er vor - gab, man würde sich von früher kennen, erklärte der Unbekannte dann, dass er Bargeld für das Geschäft seines Bruders in Italien benötige. Der Passant händigte daraufhin 300 Euro aus und erhielt im Gegenzug als vermeintliche Geste der Dankbarkeit drei "hochwertige" italienische Lederjacken, die "natürlich" um ein Vielfaches teurer seien als die ausgehändigte Geldsumme. Die Jacken befanden sich zuvor im Kofferraum eines weißen, bisher nicht näher beschreibbaren Kleinwagens. Tatsächlich handelte es sich um minderwertige Ware. ACHTUNG: Diese Masche des so genannten Lederjacken- oder Kofferraumbetruges ist seit vielen Jahren verbreitet. 14.04.2024 - Portemonnaie entwendet - Hattersheim Ein Unbekannter am Mittag einer Rollstuhlfahrerin das Portemonnaie entwendet. Die Geschädigte war zwischen 13:00 Uhr und 14:00 Uhr mit ihrem elektrischen Rollstuhl in der Fußgängerzone "Am Markt" unterwegs. Der Täter nutzte einen Augenblick der Ablenkung und stahl der Frau das Portemonnaie, welches sie auf ihrem Schoß liegen hatte. Er flüchtete samt Portemonnaie, in dem sich unter anderem Bargeld in dreistelliger Höhe befand, in unbekannte Richtung. Bislang ist nur bekannt, dass es sich um einen männlichen Täter handelt. Die Polizei in Hofheim ermittelt und bittet unter der 13.04.2024 - Trickdieb erbeutet 50 Euro - Bad Homburg vor der Höhe - Dornholzhausen Am Mittag, zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr, sprach ein Trickdieb die 85-jährige Geschädigte auf dem Parkplatz des REWE-Marktes an und bat um einen Geldwechsel. Als die Geschädigte in ihrem Portemonnaie nach entsprechendem Kleingeld suchte, entwendete der Täter einen 50 Euro-Schein aus der Geldbörse. HINWEIS: Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand auf Wechselgeld anspricht. Wenn Sie hilfsbereit sein wollen, achten Sie darauf, dass Sie Ihre Geldbörse fest in der Hand halten und vom Ansprechpartner abgewandt nach passendem Kleingeld durchsuchen. Kommt Ihnen die Person zu nahe fordern sie diese auf ,Abstand zu halten. Drehen sie sich beim Geldwechsel von der Person weg. Die Finger eines Unbekannten haben an und in Ihrer Geldbörse nichts verloren!
Aktuelle Meldungen über Tätigkeiten der Betrüger im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen
Wenn auch Sie Opfer wurden rufen Sie bitte umgehend die Polizei an. Im Bereich Wiesbaden Kripo: 0611 345-0 Im Bereich Limburg-Weilburg Kripo: 06431 91400 Im Bereich Rheingau-Taunus-Kreis Polizei: 06124 7078-0 Im Bereich Main-Taunus-Kreis Polizei: 06192 2079-0 Im Bereich Hochtaunuskreis Polizei: 06172 120-0
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