SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Aktuelle Warnungen
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Vom 01.02.2024 - 20.02.2024 keine entspre- chende Pressemeldung für diesen Bereich. 31.01.2024 - Trickbetrüger gehen leer aus - Hainburg Dreiste Trickbetrüger gaben sich per "WhatsApp" bei einem 72-jährigen Rentner aus Hainburg als vermeintlicher Sohn aus und forderten ihn auf, mehrmals größere Summen Bargeld zu überweisen. Der Hainburger tätigte die Onlineüberweisungen und überwies mehr als 8.000 Euro an die Betrüger. Der richtige Sohn wurde von seinem Vater noch rechtzeitig über die Überweisungen informiert und konnte bei der Bank den Geldtransfer noch rechtzeitig stoppen. HINWEIS: Fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten Telefonnummer oder sogar persönlich nach, ob die Nachricht wirklich von ihr kommt Seien Sie generell misstrauisch, wenn Sie über Messenger-Dienste Geldforderungen erhalten. Informationen, wie man sich gegen Trickbetrug oder andere Straftaten schützen kann, gibt es bei den örtlich zuständigen Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen. Für das Polizeipräsidium Südosthessen erreichen Sie die Ansprechpartner hier. Weitere Informationen bezüglich „WhatsApp-Betrüger“ finden Sie hier. 13.11.2023 - Betrüger ergaunern hohen Geldbetrag - Offenbach am Main Erneut haben dreiste Telefonbetrüger mit einer perfiden Masche zugeschlagen und ein offensichtlich argloses Opfer um einen hohen Geldbetrag geprellt: Eine 83 Jahre alte Frau erhielt am Nachmittag gegen 15:00 Uhr einen Anruf, in dem ihr vorgegaukelt wurde, die Polizei sei am anderen Ende der Leitung. Die Betrüger schwindelten ihr vor, dass ihr Hab und Gut in ihrer Bank nicht sicher sei und man dortige Bedienstete festnehme. Um sie angeblich vor finanziellem Schaden zu bewahren, vereinbarte man, dass ein Polizist in zivil zu ihr komme, der ihr Erspartes oder andere Wertgegenstände entgegennimmt. Kurz darauf erschien ein zirka 30 Jahre alter Mann an ihrer Wohnung in der Friedhofstraße. Dem Abholer übergab die Seniorin dann insgesamt 170.000 Euro Bargeld, das sie zu Hause deponiert hatte. Das Geld steckte der schlanke Unbekannte in seine Jacke und rannte kurz darauf in unbe - kannte Richtung davon. HINWEIS: Die richtige Polizei wird Sie am Telefon niemals um die Übergabe von Bargeld oder Wertsachen bitten. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf und verständigen Sie die richtige Polizei. Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Oftmals werden ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Ziel der Betrüger: Schaffen Sie als Angehörige und Freunde ein Bewusstsein bei diesem Personenkreis, indem sie mit ihnen über sol- che Anrufe sprechen und Ihnen die genannten Tipps geben. Weitere Informationen bezüglich „Falsche Polizeibeamte“ finden Sie hier. 13.11.2023 - Rentner um Erspartes gebracht - Neu-Isenburg/Langen/Dietzenbach Gauner riefen einen Rentner in Neu-Isenburg an und gaben sich als Polizeibeamte aus. Sie gaukelten dem Senior vor, dass die Polizei eine Bande verfolgt, die für Vorfälle in der Nachbarschaft verantwort - lich seien. Hierfür benötigten sie die Unterstützung des Mannes und forderten etliche tausend Euro von ihm. In dem Glauben der Polizei zu helfen, hob der Mann, nach eigenen Angaben, das Geld an einer Bankfiliale gegen 10:00 Uhr in der Flachsbachstraße in Langen und anschließend "Am Rathausplatz" in Dietzenbach ab. Im Anschluss verstaute er das Bargeld in einem Beutel und legte diesen, gegen 12:50 Uhr, im Bereich eines Fahrzeugs in einem Parkhaus in der Hermesstraße in Neu- Isenburg ab. Der oder die Täter nahmen den Beutel an sich und verschwanden. ACHTUNG: Seien Sie besonders aufmerksam, wenn das Telefon klingelt und Ihnen angeblich die Polizei am Telefon etwas von Einbrecherbanden erzählt. Dann sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Betrüger am anderen Ende der Leitung. Wenn sich der Anrufer dann noch nach Wertsachen im Haus erkundigt oder Geld von Ihnen fordert, kann man sicher sein, einen Betrüger an der Strippe zu haben, der sich in diesem Moment als Polizeibeamter ausgibt, denn die Polizei fordert niemals Geld oder Wertsachen von Ihnen. HINWEIS: Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Beenden Sie sofort das Telefonat und wählen Sie den Polizeinotruf 110 oder wenden sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen auf der Straße. Polizei und andere Behörden for- dern niemals Übergaben von Geld und Wertgegenständen. Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Da die Opfer meist ältere Menschen sind, sollten Familienangehörige sie auf die Gefahren von sol- chen Telefonaten aufmerksam machen. Weitere Informationen zum Phänomen "Falsche Polizeibeamte" und anderer Betrugsmaschen er- halten Sie auch bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter der Rufnummer 069-8098-2424 07.11.2023 - Anruf von "falschen Bankmitarbeitern": Vorläufige Festnahme von zwei Tatverdächtigen - Maintal Das vorbildliche Verhalten eines Rentners sowie eines aufmerksamen Nachbarn führten, nachdem ein mutmaßlicher Betrüger an der Tür geklingelt hatte, zur vorläufigen Festnahme von zwei Tatverdächtigen. Zuvor erhielt eine Frau gegen 13:00 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. Der Anrufer gaukelte ihr vor, dass es zu ungewöhnlichen Kontobewegungen gekom - men sei. Er kündigte einen Mitarbeiter an, der die entsprechende Geldsumme abholen werde. Als es kurz darauf an der Tür der Dame klingelte, verlangte der umsichtige Lebensgefährte einen Ausweis des angeblichen Bankmitarbeiters. Dieser wollte den Ausweis aus dem Auto holen und flüchtete dar - aufhin. Ein aufmerksamer Nachbar erkannte die Masche und eilte hinterher. Zeitgleich wurde die Polizei alarmiert. Kurz darauf nahmen Zivilbeamte des Fachkommissariats Betrug im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen zwei Männer im Alter von 18 und 24 Jahren vorläufig fest. Sie mussten zu - nächst mit zur Dienststelle. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen wurden im Rahmen einer angeord - neten Wohnungsdurchsuchung unter anderem mehrere beweiserhebliche Gegenstände sichergestellt. Auf das Duo, das vorerst wieder entlassen wurde, kommt nun jeweils ein Verfahren wegen des Verdachts des versuchten bandenmäßigen Betrugs zu. ACHTUNG: Fälle von Anrufen "falschen Bankmitarbeitern" kommen immer wieder vor. Die Täter klingen geschult und gehen oftmals äußerst geschickt vor. Immer wieder entstehen dabei massive, zum Teil exis - tenzbedrohende Schäden. 06.11.2023 - Schockanrufer gehen dank einer Bankmitarbeiterin leer aus - Neu-Isenburg Dank einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin gingen Betrüger am Mittag leer aus. Gegen 12:20 Uhr stand in der Filiale in der Frankfurter Straße eine Kundin am Schalter, die einen hohen Geldbetrag von ihrem Konto abheben wollte. Diese hatte zuvor einen Schockanruf erhalten: Angeblich hätte ihr Ehemann einen Unfall verursacht, bei dem eine Person verletzt worden sei. Ihr Mann sei nun festgenommen worden und sie müsse für seine Entlassung eine hohe Kaution bezahlen. Die Betrüger brachten die Rentnerin schließlich dazu, das Geld abzuheben. Die Bankmitarbeiterin wurde ob der gewünschten Summe jedoch skeptisch. Die Betrüger, die zum Zeitpunkt wohl noch am Telefon waren, beendeten sofort das Gespräch. Anschließend wurde die richtige Polizei angerufen und eine Anzeige wegen des versuchten Betruges erstattet. Die Polizei lobt das umsichtige Einschreiten der Bankmitarbeiterin, die durch ihr Handeln die Geschädigte vor einem Verlust bewahrte. Im Laufe des Tages kam es zu weiteren Anrufen von "falschen" Polizeibeamten im ganzen Präsidiumsbereich, unter anderem auch in Dreieich-Götzenhain. Hierbei wurde ebenfalls die Masche "Verkehrsunfall und Kaution" benutzt. Glücklicherweise kam es zu keiner Geldübergabe. In diesem Zuge rät die Polizei: HINWEIS: Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Beenden Sie sofort das Telefonat und wählen Sie den Polizeinotruf 110 oder wenden sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen auf der Straße. Polizei und andere Behörden for- dern niemals Übergaben von Geld und Wertgegenständen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben der Anrufer zu überprüfen. Ein gesundes Misstrauen ge- genüber den Anrufern ist dabei keine Unhöflichkeit. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Da die Opfer meist ältere Menschen sind, sollten Familienangehörige sie auf die Gefahren von sol- chen Telefonaten aufmerksam machen. Weitere hilfreiche Präventionstipps erhalten Sie bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südosthessen unter der Rufnummer 069 8098-2424. 01.11.2023 - Falscher Polizeibeamter ruft an - Langen Am Vormittag waren Telefonbetrüger zugange und haben eine Seniorin um ihr Erspartes gebracht. Die Gauner hatten die Frau am Vormittag angerufen, wobei sich eine Person mit männlicher Stimme als Polizeibeamter ausgab. Der Anrufer gaukelte ihr vor, dass in der Odenwaldstraße derzeit Kriminelle unterwegs seien. Sie solle Fenster und Türen geschlossen halten. Zudem kündigte er zwei Kolleginnen an, die nach ihren Wertgegenständen schauen werden. Kurz darauf klingelten zwei Frauen an der Wohnungstür der betagten Dame. Sie ließen sich im weiteren Verlauf die Wertgegenstände zeigen und forderten anschließend die Bewohnerin auf, sich nach oben in den ers - ten Stock zu begeben. Daraufhin verschwand das Duo mit der Beute. HINWEIS: Übergeben Sie kein Geld, Gold oder Wertsachen an Menschen, die Sie nicht kennen. Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen den Dienstausweis. Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen. Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei! Da die Opfer meist ältere Menschen sind, sollten Familienangehörige Sie auf die Gefahren von sol- chen Telefonaten aufmerksam machen. Weitere hilfreiche Präventionstipps erhalten Sie bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach unter der Servicenummer 069 8098-2424. 26./27.10.2023 - Telefonbetrüger trieben ihr Unwesen - Seligenstadt Sie versuchen es immer wieder: Telefonbetrüger haben am 26. und 27. Oktober ihr Unwesen im Raum Seligenstadt getrieben - ganz offensichtlich, um dadurch an Zählbares zu kommen. Die örtliche Polizeistation registrierte im Laufe der beiden Tage nahezu 50 Anrufe, in denen sich die Gauner bei Bürgerinnen und Bürgern meldeten und sich ihnen gegenüber als Polizisten ausgaben. Die Masche war in allen Fällen gleichermaßen identisch wie altbekannt: Man hätte angeblich Einbrecher oder gar Räuber festgenommen und bei ihnen einen Zettel gefunden, auf dem der Name der Angerufenen stand. Angeblich zu ihrem Schutz wurden die potentiellen Opfer nun nach Vermögenswerten gefragt, um diese dann an die "Möchtegern-Polizisten" zu übergeben. Die Angerufenen reagierten jedoch wohl in allen Fällen genau richtig: Sie erkannten den Trick, beendeten das Gespräch und verständigten die richtige Polizei. Betrug am Telefon ist gängige Praxis. HINWEIS: Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen oder anderen sensiblen Daten preis und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Die Polizei wird Sie am Telefon niemals um Geldbeträge bitten. Legen Sie einfach auf und verständigen Sie die richtige Polizei unter der 110. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten. Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu. Wenn Sie doch Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige. 17.10.2023 - Rentner durchschaute falsche Polizeibeamte - Abholer vorläufig festgenom- men - Gründau/Lieblos Ein aufmerksamer und pfiffiger Rentner durchschaute am Vormittag die Masche von Betrügern und alarmierte umgehend die Polizei, welche einen 16-jährigen mutmaßlichen Geldabholer vorläufig fest - nahmen. Zuvor erhielt der Senior einen Anruf von einem vermeintlichen Polizisten. Der Anrufer teilte ihm mit, dass es in unmittelbarer Nähe zu mehreren Diebstählen gekommen sei und fragte nach den Wertgegenständen. Da diese nun nicht mehr sicher seien, sollte der Rentner sein Bargeld in einer Tüte vor das Haus legen. Dem Mann aus Lieblos war der Trick jedoch bekannt und reagierte vorbild - lich, indem er die richtige Polizei informierte. Im Rahmen der Geldübergabe nahmen Polizeibeamte nach kurzer Nacheile den Jugendlichen vorläufig fest. Er musste für die weiteren polizeilichen Maßnahmen mit zur Dienststelle und wurde im Anschluss an seine Erziehungsberechtigten überge - ben. Im Laufe des Vormittags kam es zu einer Vielzahl von Anrufen falscher Polizeibeamte, weshalb die Polizei umgehend eine HessenWARN Meldung mit Präventionshinweisen in und um Gelnhausen absetzte. 13.10.2023 - Falsche Handwerker beklauten Seniorin - Hanau Zwei Trickdiebe waren am Mittag in der Otto-Grün-Straße zugange: Gegen 13:15 Uhr gelangte zu - nächst einer der Täter in die Wohnung einer Seniorin. Er gab vor, die Steckdosen zählen zu müssen. Während ein Täter die betagte Frau ablenkte, gelangte der Komplize in die Wohnung und durch - suchte wohl die Zimmer nach Wertgegenständen. Die Rentnerin stellte die zweite Person in ihrer Küche fest. Auf Ansprache verließen die beiden 30 bis 40 Jahre alten Männer die Wohnung. Erst da - nach bemerkte die Frau die fehlende Geldbörse sowie den fehlenden Schmuck. HINWEIS: Seien Sie wachsam und lassen keine unbekannten Personen in die eigene Wohnung. Bei angeblichen Dienstleistern kann es helfen, diese zunächst vor der verschlossenen Tür warten und sich zudem einen Ausweis zeigen zu lassen. Ein anschließender Anruf bei der Firma sollte über die Echtheit des Mitarbeiters Klarheit bringen. Wenn Sie sich unsicher sind, holen Sie sich Unterstützung vonihren Nachbarn oder melden Sie sich bei der Polizei. Informationen , wie man sich gegen Trickdiebstahl oder andere Straftaten schützen kann, gibt es bei den örtlich zuständigen kriminalpolizeilichen Beratungsstellen . Für den Main-Kinzig-Kreis ist Polizeihauptkommissar Stefan Adelmann vom Polizeipräsidium Südosthessen der Ansprechpart- ner und telefonisch unter der Rufnummer 06181 100-233 erreichbar. 11.10.2023 - Schockanruf! Seniorin zahlte angebliche Kaution - Obertshausen Eine Seniorin aus Obertshausen hat nach einem Schockanruf am Abend Betrügern Bargeld überge - ben. Die Betrüger logen der Rentnerin vor, dass ihr Enkel einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte und für die Freilassung eine Kaution zahlen müsse. Dabei hielten die Täter die Frau mit mehre - ren Anrufen über den Festnetzanschluss in einem Zeitraum von mehr als zwei Stunden unter Kontrolle. Sie brachten die Seniorin schließlich dazu, gegen 20.15 Uhr, dem Boten "Herrn Bach" Geld im Bereich der Bieberer Straße zu übergeben. Der Abholer war etwa 1,70 Meter groß, 25 bis 30 Jahre alt, trug eine beige Hose und einen Mund-Nasenschutz. HINWEIS: Wenn am Telefon eine angebliche Notlage geschildert wird, die Rede von "Unfall" und "Kaution" ist, sollten Sie hellhörig werden. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Halten sie zunächst Rücksprache mit Personen, die in den Telefonaten genannt werden. Übergeben Sie niemals Geld, Gold oder Wertsachen an unbekannte Personen. Bedenken Sie: Niemals ist die Behandlung eines Unfallopfers von einer vorherigen Zahlung eines Geldbetrages abhängig. In Deutschland wird eine Behörde von Ihnen niemals eine Kautionszahlung per Telefon verlangen! Weitere hilfreiche Präventionstipps erhalten Sie bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südosthessen unter der Servicenummer 069 8098-2424. Auch bei kleinsten Verdachtsmomenten: Wählen Sie den Polizeinotruf 110 oder wenden sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle. Weitere Informationen bezüglich „Schockanruf“ finden Sie hier. 04.10.2023 - In Gespräch verwickelt und Geldbeutel entwendet - Hanau Eine 30 bis 35 Jahre alte und etwa 1,65 Meter große Frau hat am Mittag in einem Supermarkt in der Straße "Kinzigbogen" einer betagten Hanauerin den Geldbeutel aus der Handtasche im Einkaufs- wagen entwendet. Die 83-Jährige war gegen 12:30 Uhr im dortigen Lidl-Markt einkaufen, als sie von der Unbekannten angesprochen wurde. Offenbar war noch eine Komplizin (Taschendiebe) am Diebstahl beteiligt. 27.09.2023 - Trickdieb erbeutete Bargeld und Schmuck - Offenbach am Main-Rumpenheim Als Jackenverkäufer gab sich am Vormittag ein etwa 1,70 Meter großer Unbekannter in der Schloßgartenstraße gegenüber einer betagten Anwohnerin aus und erbeutete Bargeld und Schmuck. Gegen 11:30 Uhr klingelte der etwa 45 Jahre alte Mann am Einfamilienhaus und verwickelte die be - tagte Dame in ein Verkaufsgespräch. Der Trickbetrüger lenkte die Rentnerin ab und nahm die Beute an sich. 21.09.2023 - Trickdiebe unterwegs - Maintal/ Dörnigheim und Bischofsheim Ein 40 bis 50 Jahre alter Trickdieb verschaffte sich am Vormittag Zugang zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Berliner Straße (120er-Hausnummern) in Dörnigheim. Zwischen 10:00 Uhr und 10:20 Uhr gab der Gauner gegenüber dem Anwohner an, dass er die Rauchmelder im Wohnhaus überprüfen müsste. Stattdessen durchsuchte er die Räume, stahl Schmuck sowie Uhren und ver - schwand wieder. Der Täter führte ein Notizbuch mit sich. Etwa 20 Minuten zuvor kam es in der Goethestraße (20er-Hausnummern) in Bischofsheim zu einer weiteren Tat mit derselben Vorgehensweise; allerdings machte der Trickdieb nach ersten Erkenntnissen keine Beute. Während der Mann die Anwohnerin zunächst geschickt ablenkte, durch - suchte er anschließend die Wohnung nach Wertgegenständen. Als die Seniorin misstrauisch wurde und den Schwindel durchschaute, verwies sie ihn der Wohnung. Er führte ebenfalls einen Block und einen Stift mit. HINWEIS: Seien Sie wachsam und lassen keine unbekannten Personen in die eigene Wohnung. Bei angeblichen Dienstleistern kann es helfen, diese zunächst vor der verschlossenen Tür warten und sich zudem einen Ausweis zeigen zu lassen. Ein anschließender Anruf bei der Firma sollte über die Echtheit des Mitarbeiters Klarheit bringen. Wenn Sie sich unsicher sind, holen Sie sich Unterstützung von ihren Nachbarn oder melden Sie sich bei der Polizei. Informationen, wie man sich gegen Trickdiebstahl oder andere Straftaten schützen kann, gibt es bei den örtlich zuständigen kriminalpolizeilichen Beratungsstellen. Für den Main-Kinzig-Kreis ist Polizeihauptkommissar Stefan Adelmann vom Polizeipräsidium Südosthessen der Ansprechpartner und telefonisch unter der Rufnummer 06181 100-233 erreichbar. 12.09.2023 - Schockanruf bei taffer Dame: Geldabholerin festgenommen - Maintal Gauner versuchten einer älteren Dame auf betrügerische Art Geld und hochwertigen Schmuck abzu - knüpfen. Die Betrüger gaben sich bei der 82-jährigen Dame am Telefon als Tochter aus, welche einen Unfall verursacht hatte. Im Verlauf des Telefonge-spräches sprach neben der vermeintlichen Tochter dann ein angeblicher Polizist und zum Schluss scheinbar ein Staatsanwalt, welcher mit der Dame über die zu zahlende Kaution verhandelte. Die Hanauerin erkannte sehr schnell, dass sich am ande - ren Ende des Telefons Betrüger befanden; erst kürzlich hatte die Seniorin Informationen und Tipps zum Thema Schockanruf, veröffentlicht durch die Polizei, gelesen. Noch während des Telefonats holte sich die 82-Jährige Hilfe bei Nachbarn, die wiederum folgerichtig die Polizei informierten. Die Kriminalpolizei begab sich sogleich zur Wohnanschrift der taffen Dame. Mit den Betrügern wurde eine mutmaßliche Geldübergabe vereinbart. Zum vereinbarten Zeitpunkt, nach Übergabe eines Geldumschlages an die mutmaßliche Geldabholerin, wurde diese durch Polizeibeamte noch vor Ort festgenommen. Die umfangreichen Ermittlungen bezüglich ihrer Komplizen dauern noch an. Über den Verbleib der 17-jährigen Tatverdächtigen, auf die nun ein Strafverfahren unter anderem wegen Verdachts des Betruges zukommt, wird noch im Zuge einer richterlichen Vorführung entschieden. Nachtrag am 15.09.2023: Die Tatverdächtige sitzt nunmehr in Untersuchungshaft. Sie wurde in eine Justizvollzugsanstalt verbracht. HINWEIS: Wenn am Telefon eine angebliche Notlage geschildert wird, die Rede von "Unfall" und "Kaution" ist, sollten Sie hellhörig werden. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Halten sie zunächst Rücksprache mit Personen, die in den Telefonaten genannt werden. Übergeben Sie niemals Geld, Gold oder Wertsachen an unbekannte Personen. Bedenken Sie: Niemals ist die Behandlung eines Unfallopfers von einer vorherigen Zahlung eines Geldbetrages abhängig. In Deutschland wird eine Behörde von Ihnen niemals eine Kautionszahlung per Telefon verlangen! Weitere hilfreiche Präventionstipps erhalten Sie bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südosthessen unter der Servicenummer 069 8098-2424. Auch bei kleinsten Verdachtsmomenten: Wählen Sie den Polizeinotruf 110 oder wenden sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle. Weitere Informationen bezüglich „Schockanruf“ finden Sie hier.
Aktuelle Meldungen über Tätigkeiten der Betrüger im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen
Wenn auch Sie Opfer wurden rufen Sie bitte umgehend die Polizei an. Im Bereich Offenbach Kripo-Hotline: 069 8098-1234 Im Bereich Hanau/MKK Kripo-Hotline: 06181 100-123

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Trickbetrüger sind ständig auf der Suche nach neuen Opfer. Sobald Aktivitäten bekannt werden, wird nach Möglichkeit auf dieser Seite darauf hingewiesen. Das Betrifft Aktivitäten von Trickbetrügern und betrügerische Anrufe jeglicher Art.
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