SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Aktueller Trickbetrug
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Hier finden Sie aktuelle Warnungen

Trickbetrüger sind ständig auf der Suche nach neuen Opfer. Sobald Aktivitäten bekannt werden, wird nach Möglichkeit auf dieser Seite darauf hingewiesen. Das Betrifft Aktivitäten von Trickbetrügern und betrügerische Anrufe jeglicher Art.
Vom 18.08.2026 - 24.08.2026 keine entspre- chende Pressemeldung für diesen Bereich. 17.08.2026 - Versuchter Betrug - Hochheim am Main Mittels betrügerischer Kontaktaufnahme via Telefon, von 14:30 Uhr bis 15:00 Uhr, wurde ver - sucht, eine Frau um ihr Erspartes zu bringen. Die Kriminellen meldeten sich bei der 91-Jährigen telefonisch und täuschten vor, ihr Enkel zu sein. Im vorliegenden Fall übergab der falsche Enkel an einen falschen Arzt. Im Telefonat versuchte der "Arzt" die erfahrene Frau zu täuschen und er - zählte ihr, dass ihr Enkel im Sterben liegen würde. Es wären Arztkosten von 64.000,00 EUR angefal - len, die an einen Abholer übergeben werden soll - ten. Die Frau reagierte richtig, übergab kein Geld und informierte die Polizei über den Vorfall. Danach kam es zu keinen weiteren Anrufen. 13.08.2026 - Betrügerischer Goldankauf - Rheingau-Taunus-Kreis Die Polizei warnt vor betrügerischem Goldankauf aufgrund von Zeitungsannoncen. In den vergangenen Tagen stießen Leserinnen und Leser einer Lokalzeitung im Rheingau-Taunus-Kreis erneut auf eine großflächige Bewerbung vermeintlicher Goldankäufe. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor einer möglichen Betrugsmasche. Die Täter mieten sich hierzu kurzfristig in loka - len Geschäftsräumen ein und schalten zeitgleich regionale Werbeannoncen, bei denen sie ihr Unternehmen zum Ankauf von Gold jeglicher Art, Pelzmänteln und sonstigen Gegenständen von Wert bewerben. Diese Annoncen sind meist großflächig in den Werbeteilen der Zeitungen präsent und lo - cken mit großen Gewinnmagen. Wenn sich die potentiellen Opfer dann an die Geschäfte wenden und ihr Gold zwecks Wertschätzung abgeben, müssen sie wenige Tage später feststellen, dass die Geschäftsräume verwaist sind und die Betrüger mit ihrem Gold über alle Berge sind. Die Polizei rät aus diesem Grund: ACHTUNG: 1 . Vorsicht bei auffällig offensiv beworbenen Angeboten (Ankaufspreise deutlich über Marktwert, Ankauf in Verbindung mit weiteren Gegenständen/Wertgegenständen z.B. Pelzen, zeitlich befriste - tes Angebot oder Sonderangebot)! 2 . Prüfung des Ankaufspektrums der Händler (Seriöse Händler) beschränken sich in der Regel auf ein bestimmtes Spektrum und kaufen nicht per se alles bzw. bieten im Nachgang an, weitere Wertgegenstände erwerben zu wollen! 3 . Keine Haustürgeschäfte mit offensiv auftretenden Händlern (Vermeidung von Verkäufen innerhalb der eigenen vier Wände)! 4. Hausbesuche ohne eigene Zeugen/Vertrauenspersonen vermeiden! 5 . Örtlich, etablierte Händler mit entsprechender Reputation und seriösen Angeboten wählen, hierfür wird eine gründliche Recherche empfohlen (Bewertungen, Impressum, Internetauftritt, Angebote entsprechend aktueller Marktpreise)! 6. Keine spontanen Verkäufe aufgrund von übergroßen Werbeannoncen! 7 . Fertigung eines rechtlich gefestigten Kaufvertrages, mit allen Eckdaten zum Verkauf dokumentie - ren (Verkaufsparteien benennen, präzise Mengenangaben und Preise vermerken, Beglaubigung, beidseitige Unterschrift, Art der Zahlung)! 8 . Im Idealfall mehrere Angebote einholen, um Vergleichsmöglichkeiten zu haben (auf seriöse Vergleichsportale zurückgreifen)! 11.08.2026 - Betrüger unterwegs - Flörsheim Gegen 11:30 Uhr klingelte der Unbekannte bei einer Dame aus der Eppsteiner Straße, gab sich als "Vodafone-Mitarbeiter" aus und verschaffte sich so Zutritt in ihre Wohnung. Im weiteren Verlauf for - derte er die EC-Karte und die zugehörige PIN, fotografierte diese und verließ die Wohnung in unbe - kannte Richtung. Die Karte und die PIN verblieben bei der Besitzerin. Später fiel der Dame auf, dass ein Betrag auf unbekannte Weise von ihrem Konto abgebucht wurde. 10.08.2026 - Halskette entrissen - WI-Mitte Der nachfolgende Sachverhalt beinhaltet keinen Trickbetrug, passt aber in die Vorgänge in denen Trickbetrüger Halsketten entwenden. Am Abend wurde einem 44-jährigen Mann in der Kirchgasse eine Halskette entrissen. Gegen 21:50 Uhr näherte sich ein unbekannter Täter dem Mann im Vorbeigehen und riss ihm eine Kette vom Hals. Anschließend flüchtete der Täter über eine Unterführung in Richtung Neugasse. 09.08.2026 - Falsche Handwerker bestehlen Seniorin - WI-Nordost Am Mittag wurde eine 91-jährige Frau von zwei unbekannten Tätern bestohlen. Die beiden Männer gaben gegen 13:00 Uhr an einem Wohnhaus in der Aarstraße vor, dass es in einem Nachbarhaus zu einem Wasserschaden gekommen sei, und verschafften sich so Zutritt zu dem Haus der Seniorin. Im weiteren Verlauf entwendeten die Täter die Geldbörse der 91-Jährigen und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. HINWEIS: Lassen Sie angebliche Handwerker nicht in die Wohnung, wenn nicht bekannt ist, dass diese ange- fordert wurden. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie Wasserrohrbrüchen, sollte zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken nachgefragt werden, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht. Ein berechtigter Handwerker wird für Nachfragen stets Verständnis haben. 08.08.2026 - Falscher Postbote entwendet Schmuckschatulle - WI-Biebrich Am Mittag, zwischen 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr, verschaffte sich ein unbekannter Täter unter einem Vorwand Zutritt zu einer Wohnung und entwendete eine Schmuckschatulle. Der Mann gab sich gegenüber einer Seniorin zunächst als Postbote aus und erklärte, Zugang zu dem Mehrfamilienhaus zu benötigen. Anschließend täuschte er einen Wasserrohrbruch in der Straße "Am Hohen Stein" vor und gelangte so in eine Wohnung. Dort hielt sich der Täter zeitweise unbeobachtet auf und entwendete eine Schmuckschatulle. Anschließend verließ er die Wohnung und flüchtete in un - bekannte Richtung. ACHTUNG: Die Polizei warnt davor, angebliche Dienstleister in die Wohnung zu lassen, wenn nicht bekannt ist, dass diese angefordert wurden. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie Wasserrohrbrüchen, sollte zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken nachgefragt werden, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht. Ein berechtigter Handwerker wird für Nachfragen stets Verständnis haben. 08.08.2026 - Falscher Microsoft-Mitarbeiter gelangt an Geld - Usingen Microsoft-Betrüger haben einen Mann aus Usingen hinters Licht geführt. Zunächst zeigte sein Computer ein Problem an, sodass er dann über eine angezeigte Service-Nummer um Hilfe bat. Jedoch wollte die Person am anderen Ende der Leitung dem Mann nicht helfen, sondern lediglich an sein Geld gelangen. Dies glückte leider, indem sie ihn unter Druck setzten und so zu mehreren Zahlungen bewegten. HINWEIS: Kein Mitarbeiter einer seriösen Softwarefirma wird Sie unaufgefordert zu Hause anrufen und die Behebung von Problemen anbieten, die Sie vor dem Anruf noch gar nicht hatten. Gehen Sie keinesfalls auf fragliche Angebote zur Installation einer Software oder Fernwartung ein. Geben Sie keine Kontodaten, Kreditkartendaten oder gar ein Passwort preis und überweisen Sie kein Geld. Weitere Informationen bezüglich „Microsoft-Mitarbeiter“ finden Sie hier. 08.08.2026 - Betrug-Falscher Polizeibeamter - Eltville am Rhein Am Abend kam es zu einem vollendeten Betrug, anhand des Phänomens "Falscher Polizeibeam- ter" . Demnach klingelte der bislang unbekannte, männliche Täter bei der Geschädigten in der Taubenbergstraße und gab sich als Polizeibeamter aus. Die 81-jährige Geschädigte lies den unbe - kannten Täter in ihre Wohnung und händigte diesem schließlich eine defekte Perlenkette im Wert von circa 500,- Euro, aus. Im Anschluss verlies der Täter wieder die Wohnung und entfernte sich in unbe - kannte Richtung. Weitere Informationen bezüglich „Falsche Polizeibeamte“ finden Sie hier. 06.08.2026 - Trickdiebinnen erbeuten Schmuck - WI-Bierstadt Gegen 11:30 Uhr verschafften sich zwei unbekannte Täterinnen unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung einer 98-Jährigen in der Von-Leyden-Straße. Während eine der Frauen die Seniorin in der Küche ablenkte, durchsuchte die zweite Täterin das Schlafzimmer und entwendete Schmuck. 06.08.2026 - Trickdiebstahl durch falschen Wasserschaden - Mainz-Kostheim Gegen 14:15 Uhr gab ein unbekannter Trickdieb an, dass ein Wasserschaden vorliegen würde und ge - langte so in die Wohnung einer Bewohnerin in der Straße "Im Sampel". Während er sie in der Küche ablenkte, betrat ein weiterer Täter die Wohnung und durchsuchte mehrere Räume. Ob etwas entwen - det wurde, ist derzeit noch unklar. 03.08.2026 - Trickdiebinen erbeutet Bargeld - WI-Nordost Gegen 13:00 Uhr klingelten zwei unbekannte Frauen an der Wohnung einer 70-Jährigen in der Parkstraße. Eine der Täterinnen gab an, einen Zettel (Zetteltrick) für eine Nachbarin schreiben zu wollen und kein Deutsch zu sprechen. Während sie die Seniorin im Wohnzimmer ablenkte, durch - suchte ihre Komplizin das Schlafzimmer und entwendete Bargeld. Anschließend flüchteten beide Frauen. 02.08.2026 - Trickdiebe zugange - Hofheim-Marxheim Eine Frau meldete sich zunächst telefonisch bei einem Marxheimer und vereinbarte ein Treffen. Gegen 19:45 Uhr erschienen dann zwei Frauen vor der Wohnung des Mannes in der Frankfurter Straße und erhielten Einlass. Während eine der beiden den Bewohner in ein Gespräch verwickelte, stahl die an - dere Frau die Bankkarte des Mannes. Noch bevor der Diebstahl auffiel, hatten das Duo die Wohnung schon verlassen. Kurz darauf erhielt der Mann einen Anruf von falschen Polizeibeamten, die nach der PIN der Bankkarte fragten, da diese zur Sperrung der Karte notwendig sei. Glücklicherweise erfolgte in diesem Fall keine Herausgabe der PIN. 29.07.2026 - Senior überfallen und Halsketten geraubt - WI-Rheingauviertel Am Vormittag wurde ein 85-jähriger Mann in der Kauber Straße von zwei unbekannten Tätern überfallen. Gegen 11:45 Uhr packte einer der Täter den Senior und hielt ihm den Mund zu. Währenddessen zog ihm der zweite Täter drei Ketten vom Hals. Zudem bedrohten die Unbekannten den 85-Jährigen ver - bal. Anschließend flüchteten sie mit dem Diebesgut in unbekannte Richtung. ACHTUNG: Das ist zwar kein Trickdiebstahl sondern ein Raubüberfall, zeigt aber weiterhin auf die Trickdiebstähle hin, bei denen Goldketten oder wertvolle Armbanduhren im öffentlichen Verkehrsraum entwendet werden. Siehe hierzu auch „Aktuelle Warnungen“. 29.07.2026 - Schockanrufer erbeuten Bargeld - Wiesbaden/Mainz-Kostheim Unbekannte Täter haben einen 74-jährigen Mann durch einen sogenannten Schockanruf um 20.000 Euro betrogen. Die Täter kontaktierten den Senior, gegen 10:10 Uhr, telefonisch und veranlassten ihn durch eine er - fundene Geschichte dazu, 20.000 Euro Bargeld an einen Abholer zu übergeben. Dieser nahm, ge - gen14:50 Uhr, das Geld im Bereich der Innsbrucker Straße entgegen und entfernte sich anschließend in unbekannte Richtung. Leider fiel der Betrug erst auf, als die Betrüger mitsamt der Beute bereits verschwunden waren. Weitere Informationen bezüglich „Schockanruf“ finden Sie hier. 29.07.2026 - Falsche Polizeibeamte erbeuten Bankkarte - Bad Homburg Am Mittag haben falsche Polizeibeamte die Bankkarte erbeutet und anschließend damit Bargeld abgehoben. Die Betrüger hatten die Rentnerin in der Louisenstraße zunächst telefonisch kontaktiert und vorgegeben, dass ihr Eigentum gesichert werden müsse. Anschließend kam eine Abholerin, gegen 12:30 Uhr, vorbei und nahm die Bankkarte der Angerufenen entgegen. Mit dieser buchten die Betrüger später Bargeld ab. Weitere Informationen bezüglich „Falsche Polizeibeamte“ finden Sie hier. 29.07.2026 - Unseriöse Handwerker machen Haustürgeschäfte - Bad Homburg Am Mittag machten Handwerker unseriöse Geschäfte. Gegen Mittag, 13:00 Uhr, klingelte es an der Tür eines Haushalts in der Innenstadt. Drei Männer boten an, die Regenrinne des Hauses zu sanieren. Diese Leistung würde die Bewohner lediglich 120 Euro kosten. Nachdem die "Handwerker" eine Rinne dilettantisch angebracht hatten, forderten sie knapp 4.000 Euro für die erbrachte Leistung. Dabei zeigten sich die drei Männer verbal hochgradig aggressiv und bedrohlich, sodass die Bewohner letzt - endlich die geforderte Summe zahlten. Mit dem Geld fuhren die Männer in einem weißen Sprinter mit polnischem Kennzeichen davon. ACHTUNG: Haustürgeschäfte bergen oft verschiedene Risiken. Vermeintliche Schnäppchen locken potentielle Kundinnen und Kunden, die im Nachhinein feststellen müssen, dass die versprochenen Arbeiten nicht fachgerecht oder gar nicht ausgeführt wurden und wenn, dann zu einem viel höheren Preis als verein - bart. Prüfen Sie das Unternehmen gründlich, bevor Sie die Arbeit in Auftrag geben. Holen Sie meh - rere Angebote ein, halten Sie alle Vereinbarungen vertraglich fest und lassen Sie sich vor allem nicht unter Druck setzen! Wer bei Ihnen klingelt und Arbeiten anbietet, die nur sofort und gegen direkte Barzahlung ausgeführt werden können, führt selten Gutes im Schilde. Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei, insbesondere wenn Sie an der Haustür gezwungen werden, eine viel zu hohe Rechnung direkt zu bezahlen! Weitere Informationen bezüglich „unseriöse Handwerker“ finden Sie hier. 28.07.2026 - Betrüger erbeuten Schmuck und Bargeld - Vockenhausen Am Mittag wurde ein Mann Opfer von Telefonbetrügern. Gegen 13:00 Uhr kontaktierten die Unbekannten den Rentner. Am Telefon war zunächst der vermeintliche Sohn, der angab, an Corona erkrankt zu sein. Später reichte er den Hörer an einen "Arzt" weiter, der mitteilte, dass der "Sohn" für die Behandlung ein seltenes Medikament aus den USA benötige. Dieses würde rund 100.000 Euro kosten. Anschließend fragten die Betrüger den Mann gezielt nach Geld und Schmuck aus. Kurze Zeit später, gegen 14.30 Uhr, kam ein Abholer bei dem Mann vorbei und nahm diverse Uhren und Bargeld entgegen. Leider fiel der Betrug erst auf, als die Betrüger mitsamt der Beute bereits verschwunden waren. 27.07.2026 - Falsche Polizeibeamte erbeuten Wertsachen - Königstein-Schneidhain Am Nachmittag haben falsche Polizeibeamte einen Mann in der Wiesbadener Straße um Wertsachen gebracht. Die Betrüger nahmen gegen 16:15 Uhr telefonisch Kontakt zu dem Mann auf und täuschten einen an - geblichen Polizeieinsatz vor. Durch ihre geschulte Gesprächsführung wirkten die Täter so überzeu - gend, dass der Mann diverse Wertgegen-stände zusammenstellte und anschließend, gegen 16:45 Uhr, an einen Abholer übergab. Leider fiel der Betrug erst auf, als die Täter bereits über alle Berge waren. ACHTUNG: So stellen Sie sicher, dass Sie tatsächlich mit der Polizei sprechen: Werden Sie von einer angeblichen Polizeibeamtin oder einem angeblichen Polizeibeamten angeru- fen und werden dabei persönliche Daten, Informationen zu Ihren Vermögenswerten oder andere sensible Angaben abgefragt oder Handlungen von Ihnen verlangt, sollten Sie sich zunächst verge- wissern, dass es sich tatsächlich um die Polizei handelt. Beenden Sie das Gespräch und wählen Sie anschließend selbst den Polizeinotruf 110 oder die Rufnummer Ihrer örtlich zuständigen Polizeidienststelle. Verwenden Sie dabei ausschließlich eine Telefonnummer, die Sie selbst recherchiert haben. Erst wenn auf diesem Weg zweifelsfrei feststeht, dass Sie mit der Polizei sprechen, können weitere Absprachen - etwa vereinbarte Codewörter - als zusätzliches Erkennungsmerkmal sinnvoll sein. Und ganz wichtig:

Sie legen selbst auf! Beenden Sie das Gespräch immer selbst, indem Sie aktiv auflegen.

Vertrauen Sie nicht darauf, dass die anrufende Person das Gespräch beendet hat oder dass die stille Leitung bedeutet, die Verbindung sei bereits getrennt. Legen Sie selbst auf und wählen Sie anschließend - wenn Sie den Anruf überprüfen möchten - die Rufnummer der zuständigen Polizeidienststelle. Hintergrund: Die Betrüger erwecken den Eindruck, das Gespräch sei bereits beendet, obwohl die Verbindung tat - sächlich noch besteht. Wer in dieser Situation die 110 wählt, ohne zuvor selbst aufgelegt zu haben, kann weiterhin mit den Betrügern verbunden sein. Diese geben sich dann als polizeilicher Notruf aus und setzen ihre Täuschung fort. Beenden Sie deshalb jedes verdächtige Telefonat immer selbst aktiv, bevor Sie de Polizei oder eine andere Stelle anrufen. 24.07.2026 - Falsche Pflegedienstmitarbeiter bestehlen Senior - Kelkheim-Fischbach Unbekannte Täter haben einen 86-jährigen Mann bestohlen, nachdem sie sich als Mitarbeiter eines Pflegedienstes ausgegeben hatten. Die beiden Täter warteten vor der Haustür des Seniors in der Egerländer Straße und gaben vor, von einem Pflegedienst zu sein. Der 86-Jährige ließ die Männer daraufhin in sein Haus. Im weiteren Verlauf gab einer der Täter vor, die Toilette aufsuchen zu müssen. Hierbei entwendete er aus dem Flur eine unbekannte Menge Bargeld. Anschließend entfernten sich die Täter in unbekannte Richtung. ACHTUNG: Die Polizei warnt davor, angebliche Dienstleister in die Wohnung zu lassen, wenn nicht bekannt ist, dass diese angefordert wurden. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie Wasserrohrbrüchen, sollte zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken nachgefragt werden, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht. Ein berechtigter Handwerker wird für Nachfragen stets Verständnis haben. 21.-24.07.2026 - 30.000 Euro Schaden - Senior fällt auf Krypto-Betrüger rein - Selters- Eisenbach Mit dem Versprechen exorbitanter Renditen lockten Internetbetrüger einen Senior in die Falle. Nachdem der Mann zu Wochenbeginn zunächst 250 Euro auf einer dubiosen Krypto-Plattform in - vestiert hatte, meldete sich eine angebliche Finanzberaterin telefonisch bei ihm. Mit geschickter Gesprächsführung überredete sie den Mann zu zwei weiteren Überweisungen - Gesamtschaden über 30.000 Euro. Erst als eine dritte, erneut fünfstellige Zahlung anstand, schlug die Hausbank Alarm, blockierte die Transaktion und klärte den Geschädigten auf. ACHTUNG: Vorsicht vor vermeintlich hochprofitablen Anlagemöglichkeiten, für die im Internet, am Telefon oder über Messenger geworben wird. Seien Sie skeptisch und überprüfen Sie die Seriosität von Anbietern stets bei unabhängigen Stellen (z. B. BaFin oder Verbraucherzentrale). Lassen Sie sich durch künstlich erzeugten Zeitdruck niemals zu übereilten Entscheidungen verleiten. 23.07.2026 - Seniorin deponiert nach Betrugsdelikt Bargeld in Mülltonne - Geisenheim / Wiesbaden Am Nachmittag wurde eine Seniorin aus Geisenheim von Betrügern dazu verleitet, eine hohe Bargeldsumme in einer Mülltonne in Wiesbaden zu deponieren. Das Geld wurde noch vor der Verständigung der Polizei von den Tätern abgeholt. Nachdem die Dame im Laufe des Tages von den Betrügern angerufen und ihr eine dreiste Lügengeschichte aufgetischt worden war, fuhr sie zu ihrer Bank und hob eine fünfstellige Summe ab. Im Anschluss ließ sich die Geschädigte mit einem Taxi nach Wiesbaden fahren und legte dort, gegen 16:00 Uhr, den Umschlag mit dem Bargeld in eine Mülltonne nahe einem Autohaus in der Willi-Werner-Straße ab. Erst kurz darauf fiel der Betrug auf und die Polizei wurde verständigt. Bei einer Überprüfung der Mülltonne musste festgestellt werden, dass das Geld da bereits von den Tätern abgeholt worden war. HINWEIS: Die Polizei oder Bankmitarbeiter wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere "Behörde" wird dies tun. Keine Bank wird sie am Telefon auffordern eine Überweisung zu tätigen. Bei solchen Telefonaten einfach aufzulegen ist meist die einzige Möglichkeit, um die Täter los zu werden. Die Betrüger erreichen mittels geschickter Gesprächsführung, dass die Angerufenen ihr gesamtes Bargeld oder hochwertige Wertgegenstände an einem Ort deponieren sowie an Unbekannte über- geben oder überweisen. Daher der dringende Appell: Sollten Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort den Hörer auf. 21.07.2026 - Festnahme eines "falschen Polizeibeamten" - Limburg an der Lahn / Elz Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden und des Polizeipräsidiums Westhessen: Der Staatsanwaltschaft Wiesbaden und Beamten des Polizeipräsidiums Westhessen ist es am Vormittag gelungen, einen 17-jährigen mutmaßlichen Abholer im Zusammenhang mit Betrugsdelikten durch sogenannte "falsche Polizeibeamte" festzunehmen. Unbekannte Täter hatten sich zuvor gegenüber einem Ehepaar aus dem Bereich Elz telefonisch als Polizeibeamte ausgegeben und die Herausgabe von Wertgegenständen gefordert, um diese vor ver - meintlichen Einbrechern zu schützen. Bei den Angerufenen, die den Trick durchschauten und parallel die echte Polizei kontaktierten, handelt es sich um eine 72-jährige Frau sowie ihren 74-jährigen Ehemann. Im Rahmen der weiteren Maßnahmen konnte gegen 11:30 Uhr ein 17-jähriger Jugendlicher bei der Abholung der Wertgegenstände durch Zivilkräfte der Polizei festgenommen werden. Der Jugendliche soll innerhalb der Täterstruktur als sogenannter Abholer fungiert haben. Gegen den Jugendlichen be - steht der Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Betruges. Der 17-Jährige soll am morgigen Mittwoch (22.) dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an. 20.07.2026 - Telefonbetrüger erbeuten Schmuck - Oberursel Am Abend gelang es Telefonbetrügern Schmuck zu erbeuten. Gegen 17:00 Uhr meldete sich die ver - meintliche Polizei telefonisch bei einer Rentnerin und teilte ihr mit, dass ihre Tochter einen schwe - ren Verkehrsunfall verursacht habe (Schockanruf) und nun eine Kaution fällig sei. Durch ihre ge - schulte Gesprächsführung wirkten die Täter so überzeugend, dass es gegen 17:00 Uhr nahe dem Epinayplatz zur Übergabe von Schmuck kam. Leider fiel der Betrug erst auf, als die Täter bereits über alle Berge waren. ACHTUNG: So stellen Sie sicher, dass Sie tatsächlich mit der Polizei sprechen: Werden Sie von einer angeblichen Polizeibeamtin oder einem angeblichen Polizeibeamten angeru- fen und werden dabei persönliche Daten, Informationen zu Ihren Vermögenswerten oder andere sensible Angaben abgefragt oder Handlungen von Ihnen verlangt, sollten Sie sich zunächst verge- wissern, dass es sich tatsächlich um die Polizei handelt. Beenden Sie das Gespräch und wählen Sie anschließend selbst den Polizeinotruf 110 oder die Rufnummer Ihrer örtlich zuständigen Polizeidienststelle. Verwenden Sie dabei ausschließlich eine Telefonnummer, die Sie selbst recherchiert haben. Erst wenn auf diesem Weg zweifelsfrei feststeht, dass Sie mit der Polizei sprechen, können weitere Absprachen - etwa vereinbarte Codewörter - als zusätzliches Erkennungsmerkmal sinnvoll sein. Und ganz wichtig:

Sie legen selbst auf! Beenden Sie das Gespräch immer selbst, indem Sie aktiv auflegen.

Vertrauen Sie nicht darauf, dass die anrufende Person das Gespräch beendet hat oder dass die stille Leitung bedeutet, die Verbindung sei bereits getrennt. Legen Sie selbst auf und wählen Sie anschließend - wenn Sie den Anruf überprüfen möchten - die Rufnummer der zuständigen Polizeidienststelle. Hintergrund: Die Betrüger erwecken den Eindruck, das Gespräch sei bereits beendet, obwohl die Verbindung tat - sächlich noch besteht. Wer in dieser Situation die 110 wählt, ohne zuvor selbst aufgelegt zu haben, kann weiterhin mit den Betrügern verbunden sein. Diese geben sich dann als polizeilicher Notruf aus und setzen ihre Täuschung fort. Beenden Sie deshalb jedes verdächtige Telefonat immer selbst aktiv, bevor Sie de Polizei oder eine andere Stelle anrufen.
Aktuelle Meldungen über Tätigkeiten der Betrüger im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen
Wenn auch Sie Opfer wurden rufen Sie bitte umgehend die Polizei an. Im Bereich Wiesbaden Kripo: 0611 345-0 Im Bereich Limburg-Weilburg Kripo: 06431 91400 Im Bereich Rheingau-Taunus-Kreis Polizei: 06124 7078-0 Im Bereich Main-Taunus-Kreis Polizei: 06192 2079-0 Im Bereich Hochtaunuskreis Polizei: 06172 120-0