SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Aktuelle Warnungen
© Siegfried Fröhlich 2015 - 2021

Hier finden Sie aktuelle Warnungen

Trickbetrüger sind ständig auf der Suche nach neuen Opfer. Sobald Aktivitäten bekannt werden, wird nach Möglichkeit auf dieser Seite darauf hingewiesen. Das Betrifft Aktivitäten von Trickbetrügern und betrügerische Anrufe jeglicher Art.
25.09.2021 - Taschendiebstahl im Einkaufsmarkt - ein Täter festgenommen - Wiesbaden Am Mittag kam es in einem Einkaufsmarkt in der Innenstadt zu einem Taschendiebstahl. Der 67- jährige Geschädigte hatte sich gegen 12:50 Uhr an der Kasse im Einkaufsmarkt in der Luisenstraße angestellt. Von hinten näherten sich ihm drei Täter, die die Geldbörse des Mannes aus seiner Handtasche unbemerkt entwenden konnten und dabei offenbar arbeitsteilig vorgingen. Das Tatgeschehen konnte von dem Ladendetektiv be - obachtet werden. Es gelang ihm, eine 50-jährige Tatbeteiligte bis zum Eintreffen der Polizei festzu - halten. Die beiden anderen Täter konnten flüch - ten. Die Frau wurde anschließend festgenommen und auf das Polizeirevier verbracht. Die entwende - te Geldbörse wurde bei ihr aufgefunden. Bei den flüchtigen Tätern soll es sich um eine weitere Frau und einen Mann gehandelt haben. Der Mann soll ca. 180cm groß und von kräftiger Statur sein. Er hatte kurze rasierte Haare und eine gebräunte Haut. Bekleidet war er zur Tatzeit mit einem weißen T- Shirt mit roten und schwarzen Balken und mit der Aufschrift "Who shot Ya", einer dunkelblauen Hose und schwarzen Sneakern. Er trug eine schwarze Basecap, eine schwarze Mundnasenbedeckung und führte eine schwarze Umhängetasche mit sich. Die Frau soll ca. 160 bis 165 cm groß gewesen sein. Sie hatte ebenso eine gebräunte Haut und lange Haare, die zum Zopf gebunden waren. Sie trug eine Brille und war bekleidet mit einer rot-schwarz karierten Bluse, einer dunklen Steppweste und eine dunkle Hose. Die Frau führte eine Umhängetasche und einen blauen Rucksack mit sich. 22.+24.09.2021 - Vorsicht vor Trickdieben - Wiesbaden Am Vormittag des 24. September wurde ein 83-Jähriger in der Römergasse in WI-Dotzheim Opfer eines Taschendiebs. Der Senior war gegen 10:00 Uhr gerade dabei eine Tasche aus seinem Kofferraum zu holen, als der Täter ihm zunächst unbemerkt das Portemonnaie mit mehreren hundert Euro aus der Jackentasche zog. Der Unbekannte nahm das Bargeld heraus, warf dem konsternierten Mann die leere Geldbörse in dessen Tasche und rannte davon. Der Täter soll etwa 20 Jahre alt und circa 175 cm groß sein. Er habe dunkle kurze Haare gehabt und sei mit einer dunklen Jacke sowie einer langen Hose bekleidet gewesen. Kurze Zeit später erschien eine 80-jährige Wiesbadenerin auf dem Biebricher Revier. Ihr war bereits am 22. September, zwischen 11:30 Uhr und 13:00 Uhr, während des Einkaufs in einem Supermarkt in der Mainzer Straße ihr Portemonnaie aus dem Rucksack geklaut worden. In diesen befanden sich neben einer kleinen Menge Bargeld auch mehrere Bankkarten. Leider jedoch auch die jeweiligen PIN- Nummern auf einem Notizzettel. Die Frau bemerkte den Diebstahl erst später und suchte dann zu - nächst vergeblich nach dem Portemonnaie, bevor sie die Karten schließlich sperren ließ. Zwischenzeitlich konnten die Täter jedoch mehrere tausend Euro abheben. HINWEIS: Notieren Sie niemals die vierstelligen PIN-Codes von Geld- und Kreditkarten sowie Mobiltelefonen, sondern lernen Sie diese auswendig. Tragen Sie Hand- oder Umhängetaschen, im Gedränge auch Rucksäcke immer vor und möglichst mit der Verschlussseite zum Körper und halten Sie diese stets verschlossen. Wenn es dann doch passiert ist, lassen Sie ihre Kredit- und Bankkarten sofort bei Ihrem Kreditinstitut oder über den Sperrnotruf 116 116 sperren! 23.09.2021 - Trickdiebstahl - Mainz-Kastel Am Mittag kam es in der Straße "In der Witz" zu einem Trickdiebstahl zum Nachteil einer älteren Person. Die 94jährige Geschädigte war mit ihrem Rollator auf dem Gehweg unterwegs, als sie gegen 14:00 Uhr von zwei fremden Frauen angesprochen wurde. Diese verwickelten die Dame in ein Gespräch und lenkten sie dadurch ab. Als sich die zwei Frauen in Richtung Ortskern entfernt hatten, stellte die Geschädigte fest, dass ihre Einkaufstasche samt Geldbörse aus dem Korb des Rollators fehlten und vermutlich entwendet wurden. Die beiden verdächtigen Frauen konnten lediglich als ca. 30-40 Jahre alt und von unauffälliger Erscheinung beschrieben werden. 22.09.2021 - Trickdiebstahl einer Armbanduhr - WI-Bierstadt Ein 81 Jahre alter Senior wurde gegen 11:20 Uhr das Opfer eines Trickdiebstahls. Der Geschädigte stieg in der Limesstraße aus seinem Auto, als plötzlich eine weibliche Person auf ihn zukam, ihn umarmte und etwas zurief. Der Mann stieß die unbekannte Frau empört von sich, woraufhin sich diese wieder entfernte. Etwa eine halbe Stunde später stellte der Senior das Fehlen seiner wertvollen Armbanduhr fest. Vermutlich nutze die Täterin die prompte Annäherung zum geschickten Entwenden der Armbanduhr aus. Die Frau wurde als 30-35 Jahre alt, ca. 165 cm groß beschrieben. Sie sprach gebrochenes Deutsch. Ihre dunklen Haare, hatte sie zu einem Zopf gebunden. Bekleidet war die Täterin mit einem schwarzen Kleid. Aufgrund der Statur könnte es sein, dass die Frau schwanger ist. 22.09.2021 - Trickdieb schlägt mit Wechselfallenschwindel zu - Niedernhausen Am Vormittag machte sich ein dreister Dieb die Gutmütigkeit eines 86-jährigen aus dem Main-Taunus- Kreis zu Nutze und bestahl den Mann. Gegen 11:15 Uhr sprach ein etwa 50 Jahre alter Mann mit grauen Haaren den Senior vor einem Einkaufsmarkt in der Platter Straße an und bat ihn dabei um das Wechseln von Münzgeld. Der entgegenkommende Mann tat dem Unbekannten den Gefallen und stellte kurze Zeit später fest, dass rund 600 Euro aus seiner Geldbörse fehlten. HINWEIS: Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand auf Wechselgeld anspricht. Wenn Sie hilfsbereit sein wollen, achten Sie darauf, dass Sie Ihre Geldbörse fest in der Hand hal - ten und vom Ansprechpartner abgewandt nach passendem Kleingeld durchsuchen. Kommt Ihnen die Person zu nahe fordern sie diese auf ,Abstand zu halten. Drehen sie sich beim Geldwechsel von der Person weg. Die Finger eines Unbekannten haben an und in Ihrer Geldbörse nichts verloren! 21.09.2021 - Mehrere Anrufe falscher Polizisten - Polizeidirektion Rheingau-Taunus Bürgerinnen und Bürger im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Rheingau-Taunus wurden durch Betrüger angerufen, reagierten dabei in den bekannt gewordenen Fällen vorbildlich. Im Laufe des Tages kontaktierten die dreisten Täter unter anderem Bewohner aus Bad Schwalbach, Schlangenbad und Eltville . In allen Fällen wurde eine ähnliche Masche verwendet. Die Unbekannten, welche sich als Polizisten ausgaben, schilderten den allesamt lebensälteren Mitmenschen von einem angeblichen Überfall in deren Nachbarschaft. Das Hab und Gut der Angerufenen sei demnach nicht mehr sicher und müsse den vermeintlichen Polizeibeamten übergeben werden. Ziel der Betrüger ist es im Anschluss Geld und Schmuck bei den Seniorinnen und Senioren abzuholen, welche dann ihre Wertsachen nie wiedersehen. Die Rheingauerinnen und Rheingauer erkannten jedoch glücklicherweise die Betrugsmasche, beendeten das Telefonat und informierten die "richtige" Polizei. HINWEIS: Reagieren Sie bei solchen Anrufen äußerst sensibel und lassen Sie sich nicht zu übereilten Geldübergaben überreden. Gehen Sie NICHT auf derartige Geldforderungen ein. Im Zweifel sollte die Polizei verständigt werden. Darüber hinaus wird in den meisten Fällen eine Rückversicherung bei der Polizei Klarheit bringen. Sollten Sie durch eine derartige Betrugsmasche geschädigt worden sein, bittet die Polizei ausdrücklich darum, sich bei den zuständigen Polizeistationen zu melden. Weitere Informationen bezüglich „Falsche Polizeibeamte“ finden Sie hier. 13.09.2021 (21.09.2021) - Betrug durch falsche Bankmitarbeiter - Wiesbaden Wie erst jetzt gemeldet wurde, kam es bereits am 13. September zu einem Betrug durch einen falschen Bankmitarbeiter. Die 55jährige Geschädigte erhielt gegen 13:40 Uhr einen Telefonanruf eines vermeintlichen Bankmitarbeiters. Dieser verwickelte die Frau in ein Gespräch und forderte sie dabei auf, sich in das Onlineportal ihrer Bank anzumelden. Unter einem Vorwand brachte der Anrufer die Geschädigte dazu, sich mit ihrem Fingerabdruck zu legitimieren. Später stellte sie fest, dass von ihrem und dem Konto ihrer Tochter mehrere Tausend Euro abgebucht wurden. HINWEIS: Ihre Bank wird Sie niemals am Telefon dazu auffordern, Ihre Daten im Online-Banking einzugeben. Seien Sie bitte vorsichtig und fragen sie im Zweifelsfall bei ihrer Bank nach. Melden Sie solche Fälle ihrer zuständigen Polizeidienststelle. 20.09.2021 - Trickdiebin wird gewalttätig - WI-Sonnenberg Am Mittag kam es auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes zu einem Trickdiebstahl, bei dem es die Täterin auf die wertvolle Armbanduhr des Opfers abgesehen hatte. Der 85 Jahre alte Geschädigte wurde gegen 11:25 Uhr auf dem Parkplatz in der Danziger Straße von einer Frau angesprochen, die ihm außerdem einen Zettel vorzeigte. Da es sprachliche Barrieren gab, ging der Geschädigte zunächst einkaufen und kehrte dann zu seinem Fahrzeug zurück. Beim Einräumen seiner Einkäufe in das Auto kam die Frau erneut zu dem Geschädigten und versuchte diesen zu küssen. Der Senior wies die auf - dringliche Frau von sich, woraufhin dieser von der Frau in sein Fahrzeug gestoßen wurde. Dabei ent - riss die Täterin ihrem Opfer eine hochwertige Armbanduhr vom Handgelenk. Anschließend stieg die Frau in ein wartendes Fluchtfahrzeug, welches mit einem weiteren Täter besetzt in Richtung Sonnenberger Str. davonfuhr. Der Geschädigte wurde bei dem körperlichen Übergriff leicht verletzt. Die Täterin wurde als 30-35 Jahre alt und ca. 155-160 cm groß beschrieben. Sie soll laut des Geschädigtem von "südländischem Aussehen" sein. Sie hatte ihre langen schwarzen Haare zu einem Zopf gebunden. Bekleidet war sie mit langen blauen Jeans, einer schwarzen Weste und schwarzen Turnschuhen mit weißen Sohlen. Der Fahrer des Fluchtfahrzeugs soll 30-35 Jahre alt und ebenfalls "südländisch" ausgesehen haben. Bei dem flüchtigen Pkw soll es sich um einen grauen VW-Golf mit Offenbacher Zulassung (OF) handeln. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen blieben bisher erfolglos. ACHTUNG: In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor dubiosen Personen, die sich vornehmlich älteren Personen unter einem Vorwand nähern und in ein Gespräch verwickeln. Diese Annäherungen dienen in der Regel dazu, die kurze Distanz zum geschickten Entwenden von Wertgegenständen auszunut - zen. Daher rät die Polizei, aufdringliche Personen sofort von sich zu weisen und umherstehende Personen auf das Geschehen aufmerksam zu machen. Weitere Informationen zur Vorbeugung von Trickdiebstählen erhalten sie auch bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-1616 20.09.2021 - Falsche Polizeibeamte rufen an - Wiesbaden Im Laufe des Nachmittags und am frühen Abend haben erneut mehrere Wiesbadenerinnen und Wiesbadener Anrufe von falschen Polizeibeamten erhalten. Die Täter erzählten bei den Gesprächen die bereits bekannte Geschichte, dass eine Einbrecherbande unterwegs sei und es auf die Wertsachen der Angerufenen abgesehen hätte. Der Anrufer versuchte außerdem, die Geschädigten über Vermögenswerte auszufragen und stellte den Besuch eines "Kollegen" in Aussicht. In allen registrierten Fällen, durchschauten die Angerufenen jedoch das Ansinnen der Täter und beendeten das Gespräch. HINWEIS: Richtige Polizisten fragen am Telefon NICHT nach Vermögensverhältnissen. Übergeben sie in solchen Fällen AUF KEINEN Fall Geld oder Wertgegenstände. Die Polizei wird NIEMALS telefonisch verlangen, dass der Angerufene sein Bargeld unter dubiosen Umständen übergibt Gehen Sie NICHT auf derartige Geldforderungen ein Seien Sie unbedingt sensibel, wenn sich jemand Ihnen gegenüber als Polizeibeamter ausgibt. Im Zweifel beenden Sie das Gespräch und kontaktieren die richtige Polizei unter der Notrufnummer 110. Informieren sie umgehend die Polizei, wenn derartige Anrufe bei Ihnen ankommen. Weitere Informationen bezüglich „Falsche Polizeibeamte“ finden Sie hier. 20.09.2021 - Mutmaßliche Trickdiebe in Wohnung - Niederhöchstadt Am Nachmittag verschafften sich mutmaßliche Trickdiebe Zugang zum Einfamilienhaus einer 83- Jährigen und hatten offensichtlich vor, die Seniorin zu bestehlen. Die Hausbesitzerin roch den Braten gerade noch rechtzeitig, sodass nach dem bisherigen Kenntnisstand kein Schaden entstand. Gegen 17:00 Uhr klingelte das verdächtige Trio an der Haustür der Seniorin im Holunderweg und erklärte, dass man von der Stadt Eschborn sei und die Wasserqualität überprüfen müssen. Plötzlich nahm das Gespräch eine andere Wendung und man fragte die Dame, ob sie 500 Euro wechseln könne, bzw. ob sie denn Bargeld oder andere Wertsachen im Haus habe. Nun wurde die 83-Jährige misstrauisch und sie verwies die drei Männer des Hauses. Beschreibung Täter 1: 25-30 Jahre, circa 1,75 Meter, dunkle Haare, weißes T-Shirt mit dunklen Streifen an der Seite, Täter 2: Kräftige Statur, laut der Seniorin "südländisches" Aussehen. Täter 3: Circa 1,70 Meter, hagere Statur. 17.09.2021 - Trickdiebin erbeutet 115 Euro - Königstein Die Hilfsbereitschaft eines 83-jährigen nutzte am Morgen, gegen 17.09.2021, eine Trickdiebin aus und entwendete 115 Euro aus dem Portmonee des Opfers. Der ältere Herr war in der Hauptstraße un - terwegs, als ihn die spätere Täterin ansprach und darum bat, eine Ein-Euro-Münze gewechselt zu be - kommen (Wechselfal-lenschwindel) . Der 83-Jährige willigte ein und nahm seine Geldbörse in die Hand. Nun begann die Unbekannte ebenfalls an der Geldbörse herumzunesteln. Währenddessen ge - lang es der Trickdiebin, unbemerkt Geldscheine aus dem Portmonee herauszuziehen. Täterbeschreibung: Weiblich, 20-25 Jahre, circa 1,65 Meter groß, dunkle, lange Haare, dunkle Kleidung, nach Angaben des Geschädigten "südeuropäische Erscheinung". 16.09.2021 - Erneute Schockanrufe - Fischbach In den Mittagsstunden, zwischen 11:30 Uhr und 14:30 Uhr, wurde ein 83-jähriger Herr in der Straße „Am Mannstein“ Opfer von mehrfachen sogenannten "Schockanrufen" . Ein Unbekannter schilderte dem Herrn am Telefon, dass ein Familienangehöriger einen schweren Unglücksfall verursacht habe. Um Schlimmeres abzuwenden, müsse der Angerufene einen hohen Geldbetrag bereithalten, der dann abgeholt werden würde. Das Opfer täuschte am Telefon vor, den Geldbetrag zu besorgen, und stellte die Abholerin des Geldes an der Haustür zur Rede. Diese flüchtete unerkannt in Richtung "Am Wolfsgraben". Sie wird wie folgt beschrieben: weiblich, ca. 1,60 m groß, mollige Gestalt, rot gefärbte längere Haare zu einem "Dutt" nach oben gekämmt, weiße Jacke, schwarze Leggins, schwarze Handtasche und eine osteuropäische Erscheinung. Insgesamt wurde mehrere Hunderttausend Euro verlangt. 16.09.2021 - Trickdiebstahl von Geldbörse - Bad Soden Am Nachmittag, gegen 16:30 Uhr, wurde eine 85-jährige Frau in einem Einkaufsmarkt in der Königsteiner Straße Opfer von zwei Trickdiebinnen. Die Dame war einkaufen und führte einen Rollator mit, auf dem sie ihre Handtasche ablegte. Die zwei mutmaßlichen Diebinnen verwickelten die Frau in ein Gespräch um sie abzulenken. Im Nachhinein stellte die Dame fest, dass ihr Portemonnaie samt Inhalt gestohlen wurde. Die zwei Täterinnen waren komplett dunkel bekleidet. 16.09.2021 - Schockanruf misslingt - Idstein Am Nachmittag gelang es der Polizei nach einem vorangegangenen Hinweis einen Betrug zum Nachteil einer Seniorin zu verhindern. Zuvor hatten es dreiste Betrüger auf das Geld einer Idsteinerin abgesehen und sie mithilfe des sogenannten "Schockanrufs" dazu bewegt einen fünfstelligen Geldbetrag von ihrer Hausbank abzuheben. Gegen 14:00 Uhr erhielt die 81-Jährige einen Anruf einer angeblichen Rechtsanwältin. Die Unbekannte schilderte der Idsteinerin, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht habe und nun eine hohe Kaution für sie hinterlegt werden müsse. Die Seniorin suchte sogleich ihre Bank auf und hob das Geld ab. Zuvor informierte sie eine Bekannte über den Sachverhalt, welche wiederum den Betrug durschaute und die Polizei rief. Einer Streife der Polizeistation Idstein gelang es daraufhin die 81-Jährige mit samt dem abgehobenen Geld an ihrer Wohnanschrift anzutreffen und sie über die Betrugsmasche ausführlich aufzuklären. Im Anschluss zahlte sie das Geld wieder bei ihrer Bank ein. HINWEIS: Die Täter beabsichtigen ihre potentiellen Opfer derart unter Handlungsdruck zu setzen, dass sie die Situation nicht mehr rational betrachten und sich zu schnellen Geldzahlungen verleiten lassen. Bei Geldforderungen am Telefon sollten Sie - unabhängig vom Anlass - stets misstrauisch sein. Halten Sie Rücksprache mit den Personen oder Stellen, um die es angeblich geht, über die Ihnen bekannten bzw. im Telefonbuch verzeichneten Telefonnummern oder kontaktieren Sie direkt die Polizei. Jüngeren Menschen empfehlen wir, sich mit ihren Eltern und Großeltern über diese perfiden Taten auszutauschen und damit für die notwendige Sensibilität zu sorgen. In jedem Fall können Sie sich sicher sein, dass die Polizei oder aber die Staatsanwaltschaft am Telefon niemals Ihre Vermögenswerte erfragen oder Geld bei Ihnen Zuhause abholen wird. 15.09.2021 - Schockanrufe gescheitert - Wiesbaden Die Polizei warnt regelmäßig vor Betrügern, die bei älteren Menschen mit einem "Schockanruf" Bargeld erbeuten wollen. Betrüger versuchten es hiermit bei mindestens sechs Seniorinnen aus Wiesbaden, scheiterten jedoch glücklicherweise in den bekanntgewordenen Fällen. Die Geschädigten erhielten im Laufe des Tages jeweils einen Anruf, in welchem geschildert wurde, dass ein enges Familienmitglied einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nur die Zahlung einer höheren Kaution eine Haft verhindern könne. Glücklicherweise scheiterten die Kriminellen in allen bekanntgewordenen Fällen, da die Angerufenen entweder rechtzeitig misstrauisch wurden oder aber Personen ihres Vertrauens mit einbezogen. HINWEIS: Die Angst, Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älterer Menschen wird mit dem "Schockanruf" auf äußerst niederträchtige Art und Weise ausgenutzt. Reagieren Sie bei solchen Anrufen äußerst sensibel und lasse Sie sich nicht zu übereilten Geldübergaben überreden. Im Zweifel sollte die Polizei unter der 110 verständigt werden. In den meisten Fällen wird eine Rückversicherung bei den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen Klarheit bringen. Jüngeren Menschen empfehlen wir, sich mit ihren Eltern und Großeltern über diese perfiden Taten auszutauschen und damit für die notwendige Sensibilität zu sorgen. In jedem Fall können Sie sich sicher sein, dass die Polizei am Telefon niemals Ihre Vermögenswerte erfragen oder Geld bei Ihnen Zuhause abholen wird. 15.09.2021 - Telefonbetrüger scheitern - Liederbach und Kelkheim In Kelkheim und Liederbach kam es zu zwei Betrugsversuchen am Telefonen, bei denen die Täter mit dem sogenannten Schockanruf ihre Opfer zur Übergabe eines hohen Bargeldbetrages oder wertvollem Schmuck bewegen wollten. Glücklicherweise entstand bei diesen Fällen kein Schaden. In dem Liederbacher Fall wurde eine 56-jährige Frau angerufen und berichtet, dass ihr Vater während eines Island Urlaubes einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und diesbezüglich nun 64.000 Euro hinterlegt werden müssten. Verängstigt und aus Sorge um den Vater ging die Angerufene während eines mehrstündigen Telefonates zunächst auf die Forderung des angeblichen "Bundespolizisten" ein, packte hochwertigen Schmuck zusammen und fuhr in Richtung einer verabredeten Übergabeörtlichkeit. Auf der Anfahrt überkam die 56-Jährige jedoch ein ungutes Gefühl und sie brach aus eigenen Stücken das Telefonat und die Fahrt ab. Eine 80-Jährige aus Kelkheim wurde mit derselben Masche geschockt. Sie wurde von einem "Polizeibeamten" mit berliner Akzent angerufen. Dieser berichtete, dass die Tochter des ausgesuchten Opfers in Berlin während eines Verkehrsunfalles einen Radfahrer tödlich verletzt habe. Nun bräuchte man 84.000 Euro um die Tochter, so wörtlich "rauszulösen". In diesem Fall endete der Spuk zum Glück etwas schneller. Die 80-Jährige erklärte dem Anrufer, dass sie ihre Tochter angerufen habe, es ihr gut gehe und beendete daraufhin das Telefongespräch.
Aktuelle Meldungen über Tätigkeiten der Betrüger im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen
Wenn auch Sie Opfer wurden rufen Sie bitte umgehend die Polizei an. Im Bereich Wiesbaden Kripo: 0611 345-0 Im Bereich Limburg-Weilburg Kripo: 06431 91400 Im Bereich Rheingau-Taunus-Kreis Polizei: 06124 7078-0 Im Bereich Main-Taunus-Kreis Polizei: 06192 2079-0 Im Bereich Hochtaunuskreis Polizei: 06172 120-0