SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Aktuelle Warnungen
© Siegfried Fröhlich 2015 - 2022

Hier finden Sie aktuelle Warnungen

Trickbetrüger sind ständig auf der Suche nach neuen Opfer. Sobald Aktivitäten bekannt werden, wird nach Möglichkeit auf dieser Seite darauf hingewiesen. Das Betrifft Aktivitäten von Trickbetrügern und betrügerische Anrufe jeglicher Art.
23.09.2022 - Taschendiebe unterwegs - WI- Innenstadt Am Nachmittag, gegen 15:45 Uhr, entwendeten unbekannte Taschendiebe eine Geldbörse aus einer getragenen Handtasche. Die 86-jährige Seniorin befand sich am Nachmittag in der Wiesbadener Innenstadt. Unmittelbar nach dem Besteigen eines Linienbusses an der Bushalte- stelle "Kirchgasse" in Richtung "Schwalbacher Straße" (Friedrichstraße), bemerkte die Geschä- digte, dass ihre Geldbörse von unbekannten Tätern aus der getragene Handtasche entwendet wurde. Die Diebe konnten unerkannt flüchten. Die Täter erlangten Bargeld im Wert von mehreren hundert Euro. 23.09.2022 - Glas Wasser Trick - Wiesbaden Am Nachmittag wurde eine Frau in ihrer Wohnung Opfer eines Trickdiebstahls. Die 80-jährige Geschädigte war mit dem Bus nach Hause gefahren. Auf dem Weg zu ihrer Wohnung im Trommlerweg wurde sie von einer Frau angesprochen. Unter dem Vorwand, ein Stück Stoff für eine Nachbarin anzunehmen, gelangte die Unbekannte in die Wohnung der Seniorin. Hier bat sie um ein Glas Wasser und lenkte die Geschädigte mit einer Unterhaltung in der Küche ab, so dass vermutlich eine zweite Person in der Zwischenzeit unbemerkt in die Wohnung gelangen konnte. Nachdem die Frau gegen 15:00 Uhr wieder gegangen war, bemerkte die Seniorin, dass im Schlafzimmer eine Schublade des Sekretärs geöffnet war und aus ihrem Portemonnaie mehrere Hundert Euro Bargeld entwenden wurden. 23.09.2022 - Falscher Handwerkedr unterwegs - Oberursel Eine männliche Person verschaffte sich gegen 10:10 Uhr, unter dem Vorwand ein Handwerker zu sein, Zutritt zu einer Wohnung in der Dornbachstraße. Angeblich wollte er einen Wasserschaden reparieren. Er durchlief die gesamte Wohnung. Plötzlich nahm er die Handtasche der Geschädigten, welche im Flur auf einem Schrank stand, an sich und verließ fluchtartig die Wohnung. 22.09.2022 - Falsche Handwerker unterwegs - WI-Schierstein Am Mittag waren falsche Handwerker unterwegs. In den beiden bislang bekanntgewordenen Fällen erschlichen sich die Kriminellen unter einem Vorwand Einlass in die Wohnräume der Geschädigten. Als die angeblichen Handwerker dann später wieder verschwunden waren, wurde das Fehlen verschiede - ner Wertsachen festgestellt. Die Taten ereigneten sich zum einen gegen 11:40 Uhr in der Hermann- Löns-Straße und zum anderen gegen 12:30 Uhr in der Steinritzstraße. In der Hermann-Löns-Straße agierte offensichtlich ein Diebespärchen. HINWEIS: Lassen Sie angebliche Handwerker nicht in die Wohnung, wenn nicht bekannt ist, dass diese angefordert wurden. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollte zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken nachgefragt werden, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht. Ein berechtigter Handwerker wird für Nachfragen stets Verständnis haben. 22.09.2022 - Betrüger mit Schockanrufen gescheitert - Wiesbaden Betrüger versuchten vier Seniorinnen mit der Masche des sogenannten "Schockanrufs" um ihr Erspartes zu bringen. Die Frauen erhielten nachmittags einen Anruf, bei denen ihnen durch die Täter vorgegaukelt wurde, eine nahestehende Verwandte habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, befinde sich in Haft und könne nur gegen Zahlung einer Kaution auf freien Fuß kommen. Die Seniorinnen gingen der Lügengeschichte glücklicherweise nicht auf den Leim und verständigten die Polizei. ACHTUNG: Bei den "Schockanrufen" erzeugen die rhetorisch äußerst geschickt agierenden Kriminellen bedrohli - che Szenarien, um an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Das Spiel mit den Emotionen dient nur einem Zweck - es soll die Opfer dazu veranlassen, ihre Skepsis zurückzustellen und den Betrügern auf den Leim zu gehen. Bei den Übergabemodalitäten sind der Phantasie der Täter keine Grenzen gesetzt. HINWEIS: Grundsätzlich gilt: In Deutschland wird eine Behörde von Ihnen niemals eine Kautionszahlung per Telefon verlangen! Beenden Sie solche Gespräche immer sofort, legen Sie auf und wählen anschlie - ßend den Polizeinotruf 110 . 22.09.2022 - Betrugsmasche "Schockanruf" - Hochheim Mit der Betrugsmache "Schockanruf" hat ein Betrüger versucht, eine 80-jährige Seniorin hereinzu - legen. Er rief bei der Frau an und meldete sich mit "Kommissariat Wuppertal". Er erzählte die Geschichte, dass die Tochter der Angerufenen einen Verkehrsunfall verursacht und jemanden schwer verletzt habe. Aus diesem Grund sei sie nun festgenommen worden, könne jedoch gegen eine Kaution von 46.000 Euro entlassen werden. Die Seniorin ging nicht darauf ein und legte auf. Im Nachhinein konnte sie ihre Tochter erreichen und stellte fest, dass es ihr gut ging. HINWEIS: Seien Sie misstrauisch, wenn ein unbekannter Anrufer Sie mit einem beunruhigenden Sachverhalt - wie etwa dem Unfall eines Angehörigen - konfrontiert und Geld von Ihnen fordert. Hinterfragen Sie die Richtigkeit der Angaben und nehmen Sie umgehend selbst Kontakt mit Ihren Angehörigen auf. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Sollten Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort den Hörer auf. Das ist die einzige Möglichkeit, die Täter los zu werden. Informieren Sie im Zweifelsfall immer die Polizei. Weitere Informationen bezüglich „Schockanruf“ finden Sie hier. 22.09.2022 - Schockanrufer in zwei Fällen erfolgreich - Bad Homburg v. d. Höhe Zwei Bürgerinnen wurden durch betrügerische Anrufer um hohe Sachwerte gebracht. In beiden Fällen nutzten die Täter die Masche des sogenannten "Schockanrufs" . Dabei wird den Angerufenen vorgespielt, ein enges Familienmitglied hätte einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, befände sich deswegen in Untersuchungshaft und käme nur gegen die Zahlung einer hohen Kaution wieder auf freien Fuß. Durch ihr äußerst professionelles Vorgehen gelingt es den Betrügern regelmäßig, auf diese Weise an Geld oder andere Wertgegenstände zu kommen; so auch in den beiden jüngsten Fällen. Die angerufenen Bürgerinnen übergaben jeweils Werte von mehreren Zehntausend Euro. Eine Übergabe ereignete sich gegen 15:00 Uhr in der Dorotheenstraße. Der Abholer wurde als etwa 20 bis 25 Jahre alt, circa 165cm bis 170cm groß und korpulent beschrieben. Im zweiten Fall erfolgte gegen 16:00 Uhr die Übergabe im Ober-Erlenbacher Sanddornweg. Der dort erschienene Abholer soll etwa 50 bis 60 Jahre alt, circa 180cm groß und von fülliger Statur gewesen sein. 19.09.2022 - Falsches Gewinnversprechen - Wiesbaden Betrüger haben bei einer Wiesbadenerin versucht, mit einem falschen Gewinnversprechen Geld zu er - gaunern. Der 67-Jährigen wurde am Morgen telefonisch ein hoher Gewinn mitgeteilt. Um den Gewinn zu erhalten, wurde die Angerufene aufgefordert Wertkarten in Höhe von 1.000 Euro zu besorgen und diese dem Anrufer zu übergeben. Der Frau ließ sich jedoch nichts vorgaukeln und verständigte statt - dessen die Polizei. HINWEIS: Betrüger versuchen immer wieder, mit der "Gewinnmasche" an Geld zu kommen. Schenken Sie telefonischen Gewinnversprechen keinen Glauben, insbesondere wenn die Einlösung des Gewinnes an Bedingungen geknüpft ist. Leisten Sie keinerlei Vorauszahlungen auf versprochene Gewinne, denn ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals von einer Vorauszahlung abhängig machen! Wer nicht bei einem Gewinnspiel mitgespielt hat, kann auch nicht gewinnen! 18.09.2022 - Betrug mittels Messengerdienst - Bad Soden Am Abend fiel eine Seniorin dreisten Betrügern zum Opfer, welche sich die "WhatsApp" - Betrugsmasche zu Nutze machten. Wie beim klassischen Enkeltrick am Telefon beginnen die Betrüger ihre Masche mit einer namenlosen Anfrage und führen weiter fort, dass sie eine neue Telefonnummer hätten. Die Kriminellen erklären im Namen eines Kindes oder eines anderen Familienmitglieds, die neue Nummer zu speichern und dass sie dringend Geld benötigen würden. Sie bitten daher, einen Geldbetrag für sie zu überweisen. Im Glauben daran, mit dem eigenen Sohn zu kommunizieren, tätigte die Dame eine vierstellige Überweisung auf das Konto der Unbekannten. Als die Täter eine weitere Geldforderung stellten, brach die Dame den Kontakt ab und musste später feststellen, dass sie Betrügern aufgesessen ware. HINWEIS: Reagieren Sie bei solchen Nachrichten äußerst sensibel und Sie sich nicht zu übereilten Geldüberweisungen überreden. Sollte Ihnen eine Rufnummer nicht bekannt vorkommen, antworten Sie nicht und blockieren sie diese. Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen der angebliche Verwandte von einer "neuen Rufnummer" berichtet und klären Sie dies erst bei weiteren Verwandten ab. Im Zweifel verständigen Sie die Polizei. Sollten Sie durch eine derartige Betrugsmasche geschädigt worden sein, bittet die Polizei ausdrücklich darum, sich bei den zuständigen Polizeidienststellen zu melden. Weitere Informationen bezüglich „WhatsApp-Betrüger“ finden Sie hier. 16.09.2022 - Taschendieb bestiehlt 88-Jährigen - Hochheim Am Mittag kam es im Königsberger Ring zu einem Trick-/Taschendiebstahl zum Nachteil eines 88- jährigen Wiesbadeners, bei dem dieser einen Schaden von fast 1.000 Euro erlitt. Das Opfer war mit seinem Pkw in Hochheim unterwegs, als er auf einem Parkplatz im Königsberger Ring von einem Unbekannten angesprochen und auf einen angeblichen Parkverstoß hingewiesen wurde. Währenddessen packte der Unbekannte einen Stadtplan aus, faltete diesen auf und zeigte dem aus - gesuchten Opfer auf dem Plan angeblich eingezeichnete "Parkverbotszonen". Einige Zeit später, nach - dem der Fremde wieder verschwunden war bemerkte der Senior, dass aus seiner Umhängetasche eine größere Summe Bargeld und persönliche Gegenstände wie Personalausweis oder Führerschein fehlten. Augenscheinlich hatte der Trickdieb unter der ausgebreiteten Karte in die Tasche des Wiesbadeners gegriffen und diesen bestohlen. Beschreibung: Circa 40 Jahre, circa 1,80 Meter, nor - male Statur, deutscher Phänotyp, kariertes Hemd. 15.09.2022 - Taschendiebe machen Beute - Wiesbaden Eine 70-jährige und eine 79-jährige Frau sind am Vormittag um 11:00 Uhr und um 11:50 Uhr beim Einkaufen Opfer von Taschendieben geworden. In einem Geschäft in der Äppelallee hatte eine der beiden ihre Geldbörse beim Einkaufen in ihren Rollator gelegt und diese dort offenbar nicht ständig im Blick gehabt. Dies nutzte ein unbekannter Dieb, um die Handtasche an sich zu nehmen und zu steh - len. Der zweiten Frau wurde während ihres Einkaufs in einem Geschäft in der Hasengartenstraße ihre Handtasche entwendet. HINWEIS: Beim Einkaufen sollten Sie besonders auf Ihre Wertsachen und Geldbörsen aufzupassen. Geldbörsen, Bargeld sowie Kredit- und EC-Karten gehören nicht in die Außentasche des Rucksacks, sondern sollten dicht am Körper in verschlossenen Innentaschen der Kleidung getragen werden. Die Handtasche sollte verschlossen auf der Körpervorderseite oder unter den Arm geklemmt getragen werden. 15.09.2022 - Betrugsmasche "Schockanruf" - Flörsheim Mit der Betrugsmache "Falscher Polizist" hat ein Betrüger gegen 17:00 Uhr versucht eine 68-jährige Seniorin hereinzulegen. Er rief bei der Frau an und gab sich als "Polizist" aus. Auf Nachfrage des Opfers gab der Betrüger an, dass er der Polizei Wiesbaden angehöre. Er erzählte das Märchen, dass die Tochter der Dame einen Verkehrsunfall verursacht habe (Schockanruf) und gegen eine Kaution von 64.000 Euro entlassen werden könne. Die Angerufene teilte mit, dass sie nicht so viel Geld habe, woraufhin der angebliche Polizist fragte wie viel Bargeld die Dame bei sich hätte. Die Flörsheimerin gab als Antwort: "Ich habe gar kein Bargeld". Anschließend wurde das Telefonat beendet. HINWEIS: Seien Sie misstrauisch, wenn ein unbekannter Anrufer Sie mit einem beunruhigenden Sachverhalt - wie etwa dem Unfall eines Angehörigen - konfrontiert und Geld von Ihnen fordert. Hinterfragen Sie die Richtigkeit der Angaben und nehmen Sie umgehend selbst Kontakt mit Ihren Angehörigen auf. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Informieren Sie im Zweifelsfall immer die Polizei. Weitere Informationen bezüglich „Schockanruf“ finden Sie hier. 14.09.2022 - Anruferin gibt sich als Mitarbeiterin von Europol aus - Wiesbaden Am Nachmittag, gegen 16:50 Uhr, wurde eine Wiesbadenerin von einer Betrügerin angerufen. Die Anruferin gab sich als eine Mitarbeiterin von Europol aus und tischte der Frau in englischer Sprache eine abenteuerliche Geschichte über einen angeblichen "Identitätsdiebstahl" auf. Die Angerufene soll - te nun Angaben zu ihren persönlichen Daten machen. Der Wiesbadenerin kam die Geschichte zum Glück merkwürdig vor und konfrontierte die Betrügerin mit ihrem Verdacht, woraufhin das Telefonat direkt beendet wurde. HINWEIS: Seien Sie bei solchen Anrufen immer höchst sensibel. Lassen Sie sich in kein Gespräch verwickeln und schon gar nicht unter Druck setzen. Geben Sie keine sensiblen Daten heraus. 14.09.2022 - Betrugsdelikte mittels Messengerdienst - Dornburg Eine 59-jährige Dornburgerin fiel dreisten Betrügern zum Opfer, welche sich die "Whatsapp" - Betrugsmasche zu Nutze machten. Wie beim klassischen Enkeltrick am Telefon beginnen die Betrüger ihre Masche mit einer namenlosen Anfrage und führen weiter fort, dass sie eine neue Telefonnummer hätten. Die Kriminellen bitten im Namen eines Kindes oder eines anderen Familienmitglieds, die neue Nummer zu speichern und erklären, dass sie dringend Geld benötigen würden. Sie bitten daher, einen Geldbetrag für sie zu überweisen. Im Glauben daran, mit der eigenen Tochter zu kommunizieren, tätigte die Dame eine vierstellige Überweisung auf das Konto der Täter. Als die unbekannten Täter eine weitere Geldforderung stellten, brach die Dame den Kontakt ab und mussten später feststellen, dass sie Betrügern aufgesessen war. HINWEIS: Reagieren Sie bei solchen Nachrichten äußerst sensibel und lassen Sie sich nicht zu übereilten Geldüberweisungen überreden. Sollte Ihnen eine Rufnummer nicht bekannt vorkommen, antworten Sie nicht und blockieren sie diese. Seien Sie misstrauisch, sollte Ihnen der angebliche Verwandte von einer "neuen Rufnummer" berichten und klären Sie dies erst bei weiteren Verwandten ab. Sollten Sie durch eine derartige Betrugsmasche geschädigt worden sein, bittet die Polizei ausdrücklich darum, sich bei den zuständigen Polizeidienststellen zu melden. Weitere Informationen bezüglich „WhatsApp-Betrüger“ finden Sie hier. 14.09.2022 - Versuchter Betrug über WhatsApp - Eppstein Ein unbekannter Täter verlangte durch das Vorspielen falscher Tatsachen einen hohen Geldbetrag von einem Eppsteiner. Der Täter gab sich über WhatsApp als der Sohn des Geschädigten aus. Der Betrüger forderte eine Sofortüberweisung in Höhe von 1.980 Euro, da sein Online-Banking angeblich nicht funktioniere. Das ausgewählte Opfer durchschaute den Betrug, überwies kein Geld und blockier - te die unbekannte Rufnummer. Anschließend informierte er die Polizei. HINWEIS: Vergewissern Sie sich, dass es sich bei dem Verfasser der WhatsApp wirklich um die angegebene Person handelt. Überweisen Sie keine Geldbeträge im Auftrag an Ihnen unbekannte Empfänger. 13.09.2022 - WhatsApp-Betrüger erfolgreich - Friedrichsdorf Erneut haben dreiste Betrüger mit der "WhatsApp-Masche" einen Mitbürger hinters Licht geführt und eine größere Geldsumme erbeutet. Der Geschädigte erhielt eine Kurznachrichten von einer ihm unbekannten Nummer. Die Person auf dem anderen Gerät gab sich als sein Sohn aus und bat den Friedrichsdorfer um eine finanzielle Unterstützung. In der Annahme mit seinem Sohn zu kommunizie - ren, überwies er schließlich einen Geldbetrag. Erst später realisierte der Kontaktierte, dass er Betrügern aufgesessen war und informierte die Polizei. 13.09.2022 - Falscher Handwerker bestiehlt Seniorin - Wiesbaden Am Mittag wurde in einem Mehrfamilienhaus in der Mosbacher Straße eine Seniorin von einem fal - schen Handwerker heimgesucht. Der Mann überrumpelte die heimkehrende Geschädigte gegen 13:00 Uhr im Treppenhaus und erlangte unter dem Vorwand, einen Wasserschaden beheben zu müssen, Einlass in deren Wohnung. Als der "Klempner" die Wohnung etwa 20 Minuten später wieder verließ, musste die Frau feststellen, dass ihre Schubladen offenstanden und hochwertige Schmuckstücke ver - schwunden waren. HINWEIS: Lassen Sie angebliche Handwerker nicht in die Wohnung, wenn nicht bekannt ist, dass diese angefordert wurden. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollte zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken nachgefragt werden, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht. Ein berechtigter Handwerker wird für Nachfragen stets Verständnis haben. 13.09.2022 - Betrüger melden sich via Telefon und WhatsApp - Wiesbaden In Wiesbaden kommt es weiterhin zu betrügerischen Anrufen und "WhatsApp"-Nachrichten. Allein am 13. September wurden mindestens vier Personen von Betrügern kontaktiert. Die Maschen waren hier- bei unterschiedlich, das Ziel jedoch immer dasselbe. Die Täter versuchten die Angerufenen hinters Licht zu führen und daraus Kapital zu schlagen. Falsches Gewinnversprechen Einem 87-jährigen Wiesbadener wurde erklärt, dass er 79.000 Euro gewonnen habe. Um den Gewinn zu erhalten, müsse er jedoch vorab mehrere Gutscheinkarten kaufen und die entsprechenden Codes telefonisch übermitteln. Den Gewinn vor Augen kam das Opfer dieser Aufforderung nach und "verlor" mehrere Hundert Euro. Schockanruf Zwei Frauen aus Wiesbaden erhielten in den frühen Nachmittagsstunden einen sogenannten "Schockanruf" . Dabei werden die Angerufenen in den Glauben versetzt, ein nahes Familienmitglied habe sich strafbar gemacht, befinde sich aufgrund dessen in Untersuchungshaft und komme nur gegen die Zahlung einer hohen Kaution wieder auf freien Fuß. Mit rhetorischem Geschick und dem Spielen mit der Angst um das Familienmitglied wurde eine der beiden Wiesbadenerinnen dazu gebracht, Wertgegenstände im hohen Gesamtwert an einen angeblichen Gerichtshelfer zu übergeben. Im anderen Fall hatte sich die Angerufene schon zu ihrer Bankfiliale begeben, wo der Betrug dann aber glücklicherweise dank einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin aufflog. Betrügerische WhatsApp Erfolglos verlief am 14. September eine betrügerische Kontaktaufnahme mittels WhatsApp . Unbe- kannte gaben sich in der Kurznachricht als Sohn aus. Nach der üblichen Einleitung wurde der angeschriebene Mann gefragt, ob er zwei dringende Überweisungen für das vermeintliche Kind übernehmen könne. Der Empfänger der Nachrichten durchschaute jedoch das betrügerische Spiel. 13.09.2022 - Betrüger versprechen hohen Gewinn - Brechen Ein Bürger ist in den vergangenen Tagen einer Betrügerin aufgesessen, welche mit einem falschen Gewinnversprechen an sein Geld gelangte. Zunächst wurde der Senior über das Telefon von der dreis - ten Täterin kontaktiert. Hier tischte ihm die Unbekannte die Geschichte eines angeblichen Geldgewinnes auf. Um jedoch an den vermeintlichen Gewinn zu gelangen, müsse der Mann zunächst eine Geldsumme überweisen, welche den Gewinn legitimieren würde. Der gutgläubige Mann aus Brechen überwies die Summe im vierstelligen Bereich und erkannte den Betrug leider erst im Nachgang. Der angebliche Gewinn ging nie bei ihm ein. HINWEIS: Sollten Sie tatsächlich etwas gewonnen haben, dann steht Ihnen der Gewinn auch ohne eine "Gebühr" oder eine "Gegenleistung" zu. Wenn Sie bei keinem Gewinnspiel mitgemacht haben, können Sie auch nichts gewonnen haben! 13.09.2022 - Whatsapp-Betrüger erbeuten Geld - Schlangenbad Erneut waren Kriminelle mit der Masche des WhatsApp-Betrugs im Rheingau-Taunus-Kreis erfolg - reich. Mit der bundesweit angewandten Betrugsmasche über den Messenger-Dienst "WhatsApp" versuchen die Täter seit mehreren Monaten, an das Geld von Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen. Diese erhalten auf ihrem Smartphone zunächst von einer unbekannten Rufnummer eine Nachricht. In dieser geben sich die Betrüger als ein Familienmitglied aus, welches angeblich das Handy verloren und aufgrund dessen eine neue Rufnummer bekommen habe. Bereits nach wenigen Nachrichten bit - ten die angeblichen Verwandten die Angeschriebenen darum, ihnen finanziell auszuhelfen. Häufig wird geschildert, dass aufgrund des "verlorenen Mobiltelefons" das Onlinebanking nicht möglich sei und sie eine dringende Rechnung nicht selbst bezahlen könnten. So gelingt es den Betrügern regelmäßig, die Angeschriebenen dazu zu bringen, Geld zu überweisen. So auch im jüngsten Fall, der sich in Schlangenbad ereignete. Dabei wurde eine Bürgerin dazu verleitet, in hilfsbereiter Absicht über 2.000 Euro zu überweisen, um ihrem angeblichen Sohn bei der Begleichung einer Rechnung auszuhelfen. Weitere Informationen bezüglich „WhatsApp-Betrüger“ finden Sie hier. 12.09.2022 - Mann von Trickdiebin bestohlen - WI-Bierstadt Eine Trickdiebin hat am Nachmittag in der Straße "Am Wolfsfeld" einen Senior in dessen Wohnung be - stohlen. Die Frau erschien gegen 14:30 Uhr bei dem Geschädigten zu Hause. Unter einem Vorwand erschlich sie sich dann Zutritt zu dessen Wohnung und entwendete Bargeld. Die Trickdiebin soll etwa 35 Jahre alt, ca. 1,65-1,70 Meter groß, etwas kräftiger sowie sehr gepflegt gewesen sein und blonde zum Zopf gebundene Haare gehabt haben. 12.09.2022 - "Falsche Polizeibeamte" scheitern - Kronberg Erneut haben Betrüger versucht eine Bewohnerin des Hochtaunuskreises hinters Licht zu führen. Die dreisten Täter riefen am Abend, gegen 18:30 Uhr, auf dem Festnetz der Dame an und gaben sich als Polizisten aus Frankfurt aus. In dem Telefonat schilderten die Unbekannten von einem angeblichen Einbruch in der Nachbarschaft der Angerufenen und versuchten sie dadurch zu verunsichern und letztlich zur Übergabe ihrer Wertgegenstände zu bewegen. Die aufgeweckte 83-Jährige durchschaute den Schwindel und informierte die "richtige" Polizei über die ihr bekannte Telefonnummer. HINWEIS: Die Varianten dieser Art des Betrugsversuches sind vielfältig. Richtige Polizisten fragen am Telefon NICHT nach Vermögensverhältnissen. Übergeben sie in solchen Fällen AUF KEINEN Fall Geld oder Wertgegenstände. Die Polizei wird NIEMALS telefonisch verlangen, dass der Angerufene sein Bargeld unter dubiosen Umständen übergibt. Gehen Sie NICHT auf derartige Geldforderungen ein. Geben Sie Betrügern keine Chance und legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie die Betrüger los. Im Zweifel beenden Sie das Gespräch und kontaktieren die richtige Polizei unter der Polizeinotruf 110. Informieren sie umgehend die Polizei, wenn derartige Anrufe bei Ihnen ankommen. Weitere Informationen bezüglich „Falsche Polizeibeamte“ finden Sie hier.
Aktuelle Meldungen über Tätigkeiten der Betrüger im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen
Wenn auch Sie Opfer wurden rufen Sie bitte umgehend die Polizei an. Im Bereich Wiesbaden Kripo: 0611 345-0 Im Bereich Limburg-Weilburg Kripo: 06431 91400 Im Bereich Rheingau-Taunus-Kreis Polizei: 06124 7078-0 Im Bereich Main-Taunus-Kreis Polizei: 06192 2079-0 Im Bereich Hochtaunuskreis Polizei: 06172 120-0