SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Aktuelle Warnungen
© Siegfried Fröhlich 2015, 2016, 2017, 2018

Hier finden Sie aktuelle Warnungen

Trickbetrüger sind ständig auf der Suche nach neuen Opfer. Sobald Aktivitäten bekannt werden, wird nach Möglichkeit auf dieser Seite darauf hingewiesen. Das Betrifft Aktivitäten von Trickbetrügern und betrügerische Anrufe jeglicher Art.
19.01.2019 - Trickdiebe bestehlen Seniorin - Anspach Das Opfer von Trickdieben wurde am Nach - mittag eine in Anspach wohnhafte Dame. Im Zusammenhang mit Gegenständen, die sie verkaufen wollte, kam die im Josephine-Lang- Weg wohnhafte Anspacherin in Kontakt mit einem jungen Mann, der sie am Nachmittag in ihrem Zuhause besuchte. In Begleitung des Mannes befand sich eine jüngere Frau, die angeblich schwanger war. Während des Besu - ches des Pärchens, der über den Zeitraum von 13:15 Uhr bis 16:00 Uhr andauerte, legte die Anspacherin die von ihr zum Verkauf angebotenen Wertgegenstände unterschied - lichster Art dem Interessenten vor. Kurz vor 16:00 Uhr klagte die schwangere Begleiterin des Mannes über gesundheitliche Probleme, woraufhin die Anspacherin hilfsbereit der Frau zur Seite stand. Diesen Moment nutzte der Mann niederträchtig aus und steckte mehrere der Wertge - genstände der Hauseigentümerin ein und verließ nachfolgend gemeinsam mit seiner Begleiterin, unter dem Hinweis dringend mit dieser in eine Klinik fahren zu müssen, die Örtlichkeit. Nachdem die beiden Personen das Haus verlassen hatten, stellte die Seniorin das Fehlen der Gegenstände, die zusammen einen Wert von mehr als 3.000 Euro haben, fest. 18.01.2019 - Falsche Handwerker erbeuten mehrere Hundert Euro - WI-Sonnenberg Am Mittag wurde eine Seniorin aus der Idsteiner Straße zum Opfer falscher Handwerker und wurde von den hinterlistigen Tätern um mehrere Hundert Euro gebracht. Die zwei Ganoven klingelten um circa 13:00 Uhr an der Wohnung der Geschädigten und gaben an, "Steckdosen kontrollieren" zu müssen. Dadurch gelangten sie in die Wohnung der betagten Dame und durchsuchten diese nach Wertgegenständen. Mit einer Metallkassette, einem Geldbeutel und Bargeld machten sie sich dann im Anschluss aus dem Staub. 18.01.2019 - Enkeltrickbetrüger haben "Erfolg" - WI-Dotzheim Manchmal klappt er dann leider doch noch; der klassische Enkeltrick und gemeine Diebe führen dabei Senioren hinters Licht und bringen sie um ihr erspartes Bargeld. So geschehen am Mittag in der Siedlung Märchenland. Eine Seniorin wurde gegen 11:30 Uhr angerufen. Angeblich sei ihr Enkel am Telefon und benötige für einen verschuldeten Autounfall Geld für die Reparatur. Die Geschädigte meinte sich dem Enkel gegenüber hilfsbereit zeigen zu müssen und packte einige Tausend Euro Bargeld und Schmuck zusammen. Nur 45 Minuten nach dem Eingang des Anrufes wurden die Wertsachen dann durch eine fremde Person abgeholt. Eine Personenbeschreibung liegt nicht vor. Weitere Informationen bezüglich „Enkeltrick“ finden Sie hier. 3. KW - 20.01.2019 - Betrug in Zusammenhang mit Gewinnversprechen - Wehrheim Eine 78jährige Seniorin wurde Opfer eines Betruges; sie erhielt im Laufe der dritten Kalenderwo - che einen Anruf, in welchem ihr ein Gewinn in Höhe von 39000,-EUR in Aussicht gestellt wurde. Zur "Auslöse" dieses Gewinns wurde die Geschädigte jedoch aufgefordert, insgesamt 500,-EUR Steam- Gutscheine (Internet-Vertriebsplattform für Computerspiele) zu überweisen. Die arglose Wehrheimerin wähnte sich schon als Gewinnerin und begab sich schon zum Kauf der Steam-Gut - scheine. Glücklicherweise konnte sie bislang nur einen Steam-Gutschein in Höhe von 20,-EUR einlösen. Hierbei wurde die Polizeistation Usingen durch eine aufmerksame Zeugin informiert; durch die eingesetzte Streife konnte die Seniorin aufgesucht und hinsichtlich der Betrugsmasche aufgeklärt werden. HINWEIS: Nach deutschem Gewinnspielrecht ist es unzulässig zur "Auslöse" eines Gewinns eine Zahlung vornehmen zu müssen. Werden Sie misstrauisch, wenn einem ein hoher Gewinn suggeriert wird und man sich nicht an eine Teilnahme an einem solchen Gewinnspiel erinnern kann. 18.01.2019 - Trickdiebstahl - Steinbach (Taunus) Ein bislang unbekannter Täter wies die Geschädigte, gegen 18:45 Uhr, beim Einparken ihres Fahrzeuges in der Untergasse auf ein vermeintlich defektes Bremslicht hin und lenkte diese dadurch ab, um schließlich ihre Handtasche vom Beifahrersitz zu entwenden. 17.01.2019 - Versuchte Enkeltricks - Aarbergen Trickbetrüger versuchen immer wieder mit dem Enkeltrick an das Bargeld ihrer Opfer zu gelangen. In Aarbergen wurden im Verlauf des Tages, zwischen 13.00 Uhr bis 14.40 Uhr, mindestens zwei Per - sonen von einer Frau angerufen, die sich als angebliche Familienangehörige ausgab und um eine größere Summe Bargeld für den Kauf eines Wohnmobils bat. Die beiden Angerufenen ließen sich von der Anruferin jedoch nicht aufs Glatteis führen, so dass die Telefonate schließlich abgebrochen wur - den. HINWEIS: Reagieren Sie bei solchen Anrufen äußerst sensibel und lassen Sie sich nicht zu übereilten Geldübergaben überreden. Im Zweifel sollte die Polizei verständigt werden. Vor allem sollte eine Rückversicherung bei den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen erfolgen. Diese haben für die Nachfrage sicherlich Verständnis. Weitere Informationen bezüglich „Enkeltrick“ finden Sie hier. 16.01.2019 - Falsche Polizeibeamte rufen an - Glashütten und Königstein In der zweiten Tageshälfte, zwischen 13:45 Uhr und 15:45 Uhr, kam es zu insgesamt zehn Anrufen falscher Polizeibeamter, wovon Bürger/-innen im Bereich von Glashütten und Königstein betroffen waren. Wie die Angerufenen, bei denen es sich zumeist um ältere Bürgerinnen und Bürger handelt, mitteilten, hatte sich ein unbekannter Täter telefonisch bei ihnen gemeldet und sich als Polizeibeam - ter ausgegeben. Im Verlauf der Anrufe wurde in den meisten Fällen das bereits bestens bekannte Szenario von festgenommenen Räubern, Einbrechern oder sonstigen Straftätern erzählt, bei denen man nach Festnahme umfangreiche Notizen gefunden habe, auf denen die Wohnanschriften der Angerufenen stehen würde. Entsprechend müsse man davon ausgehen, wie der falsche Polizist weiter mitteilte, dass es noch nicht gefasste Mittäter der Festgenommenen auf die Wertgegenstände der Angerufenen abgesehen hätten. Bargeld und Schmuck sollte deshalb von der Polizei vorsorglich sichergestellt werden. In allen der Polizei bisher bekannt gewordenen Fällen reagierten und handelten die potentiellen Opfer zum Glück richtig: sie wurden skeptisch, beendeten die Telefonate und infor - mierten die „richtige“ Polizei. HINWEIS: Richtige Polizisten fragen am Telefon NICHT nach Vermögensverhältnissen. Übergeben sie in solchen Fällen AUF KEINEN Fall Geld oder Wertgegenstände. Die Polizei wird NIEMALS telefonisch verlangen, dass der Angerufene Bargeld oder Schmuck unter dubiosen Umständen übergibt Gehen Sie NICHT auf derartige Geldforderungen ein Seien Sie unbedingt sensibel, wenn sich jemand Ihnen gegenüber als Polizeibeamter ausgibt. Weitere Informationen bezüglich „Falsche Polizeibeamte“ finden Sie hier. 15.01.2019 - Trickbetrüger rufen an - Königstein Zwei Bürger erhielten am Nachmittag jeweils einen Anruf eines sich als deren Verwandter ausgeben - den Betrügers (Enkeltrickvariante) . Zunächst betroffen war gegen 14:30 Uhr ein Herr in der Herrnwaldstraße, dem gegenüber der Anrufer unmittelbar von einem gerade stattgefundenen Unfall berichtete und mitteilte, dass er zur Regulierung des Geschehens sofort und dringend die Summe von 13.000 Euro benötige. Auf Rückfrage des Königsteiners, ob sein Enkel am Apparat sei, bejahte der Anrufer dies. Da der Angerufene aber misstrauisch wurde, fragte er sein Gegenüber nach dem Namen seiner Mutter. Hierauf beendete der Anrufer das Telefonat. Gegen 16:40 Uhr erhielt eine in der The - waltstraße wohnhafte Dame den Anruf eines jungen Mannes, der dieser gegenüber vorgab ein Verwandter zu sein. Im Gesprächsverlauf teilte der Anrufer mit, dass er eine Wohnung ersteigert habe und dringend eine Summe von 38.000 Euro benötige. Hierauf erklärte die Königsteinerin, dass sie selbst über keine Ersparnisse verfüge und entsprechend kein Geld geben könne, was der ver - meintliche Verwandte ungläubig hinterfragte. Letztlich wurde das Telefonat mit der Aussage des Anrufers beendet, dass er sich später nochmal melde, was aber nicht der Fall war. In beiden Fällen reagierten die Angerufenen richtig und legten ein gewisses Maß an Misstrauen an den Tag und gaben gegenüber dem Anrufer keine weiterführenden Informationen zu ihren Vermögensverhältnissen preis. xx- 14.01.2019 - Angerufene bleiben trotz versprochenem schnellen Geld misstrauisch - Kreisgebiet Main-Taunus Im Verlauf der vergangenen Tage meldeten sich Betrüger telefonisch bei Bürgerinnen und Bürgern des Kreisgebietes und versprachen zum Teil fünfstellige Gewinne, die man bei einem Glückspiel gewonnen habe (falsche Gewinnversprechen) . Um diesen Gewinn freizuschalten bzw. anfallende Gebühren auszugleichen, müsse man nun mehrere Hundert Euro an einen Abholer aushändigen. In anderen Fällen wurden die Angerufenen dazu aufgefordert, sogenannte "Pay-Safe-Karten" zu kaufen und die auf diesen Karten notierten Nummern telefonisch zu übermitteln. Auch eine Bezahlung über den Bezahldienst Western Union ist üblich. In sämtlichen bisher bekanntgewordenen Fällen reagierten die potentiellen Opfer richtig, indem sie das Versprochene hinterfragten, sich nicht unter Druck setzen und zudem nicht vom schnellen Geld blenden ließen. Anschließend informierten sie die Polizei, die nun wegen versuchtem Trickbetruges ermittelt. Immer wieder versuchen Gauner am Telefon, an das Geld von meist älteren Menschen zu gelangen. HINWEIS: Seien Sie stets skeptisch, wenn Sie von Unbekannten angerufen werden Leisten Sie keine Vorabzahlung und lassen Sie sich nicht vom schnellen Geld blenden Überlegen Sie, ob Sie wirklich an einem Gewinnspiel teilgenommen haben Notieren Sie sich den Namen des angeblichen Unternehmens und recherchieren Sie im Internet, ob das Unternehmen nicht bereits negativ aufgefallen ist Überlegen Sie, ob Sie wirklich an einem Gewinnspiel teilgenommen haben Gerne können Sie weitere Informationen durch unsere polizeiliche Beratungsstelle erhalten Die Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Westhessen finden Sie auch hier. 14.01.2019 - Trickbetrüger erbeuten Schmuck - Limburg Mit einer dreisten Masche haben Trickbetrüger am Mittag, zwischen 11.30 Uhr bis 12.00 Uhr, in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Moritz-Hilf-Straße Schmuck in Höhe von rund 1.000 Euro erbeutet. Unter dem Vorwand den Wasserdruck der Wasserleitung überprüfen zu müssen, verschaffte sich ein bisher unbekannter Mann Zutritt zu der Wohnung einer Seniorin und lenkte die Frau dabei augenscheinlich so geschickt ab, dass ein zweiter Täter unbemerkt die Wohnung betreten sowie diese nach Wertgegenständen durchsuchen konnte. HINWEIS: Lassen Sie keine angebliche Heizungsmonteure oder ähnliche Handwerker in die Wohnung, wenn nicht bekannt ist, dass diese angefordert wurden. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. angeblichen Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken nachfragen, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht. Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben. Darüber hinaus sollten Sie keine Fremden in ihre Wohnung lassen - egal unter welchem Vorwand. 12.01.2019 - Falsche Handwerker unterwegs - Wiesbaden Zum Betrug durch falsche Handwerker kam es am Nachmittag in der Carl-v.-Linde-Straße, bei dem mehrere Hundert Euro Bargeld gestohlen wurden. Unter dem Vorwand eines Wasserschadens an der Heizung verschafften sich, zwischen 14:15 Uhr und 14:45 Uhr, Trickdiebe Zugang zu einer Wohnung einer Rentnerin. Für ihre angeblichen Arbeiten verlangten die Handwerke mehrere Hundert Euro, zudem entwendeten sie in einem günstigen Moment weiteres Bargeld aus dem Geldbeutel der Wohnungsinhaberin. Die Täter sollen eine Frau und ein Mann gewesen sein. 12.01.2019 - Diebstahl aus abgelegter Handtasche in Restaurant - Limburg Während ihres Aufenthaltes in einem Restaurant wurde eine Westerwälderin am Abend, zwischen 18:10 Uhr und 22:00 Uhr, Opfer eines Diebstahls. Offensichtlich ließ sie als Gast des Lokals in der Dieselstraße ihre Handtasche unbeaufsichtigt auf einem Stuhl liegen, was den Dieb dazu animierte, das Portemonnaie aus der Tasche zu stehlen. In dem Portemonnaie befanden sich neben Bargeld auch noch Ausweise und Kreditkarten. Der Wert des Stehlgutes wird auf 250.-EUR geschätzt. HINWEIS: Lassen Sie Wertgegenstände NIEMALS unbeaufsichtigt und achtlos liegen. Auch in Gaststätten nicht, selbst wenn sich daneben andere Personen befinden. Falls Sie dennoch Opfer eines Diebstahles und Geldkarten gestohlen wurden, lassen Sie diese UMGEHEND unter der Telefonnummer 116 116 sperren. 09.01.2019 - Falsche Polizeibeamte rufen mit neuer Masche an - Oberstedten Mit einer neuen Masche meldeten sich falsche Polizeibeamte am Morgen, ab 10:30 Uhr, telefonisch bei mehreren Bürgerinnen und Bürgern. Eine der in den Vormittagsstunden betroffenen Bewohnerin - nen erhielt einen Anruf einer Frau. Diese gab sich als Kriminalbeamtin der Polizei in Bad Homburg aus und teilte mit, dass es aufgrund eines Bombenfundes in den nächsten Tagen zu einer Evakuierungs - maßnahme käme. Aus diesem Grund sollte die Angerufene alle ihre Wertsachen zusammenpacken, die dann am Nachmittag von Polizisten abgeholt werden. Zur Begründung für diese "Vorsichtsmaß - nahme" führte die falsche Kriminalbeamtin an, dass die Polizei bei einer im letzten Jahr in Frankfurt am Main stattgefundenen Evakuierung die Erfahrung gemacht, dass in der Zeitspanne, als die Bewoh - ner ihre Häuser und Wohnungen verlassen hätten, besonders oft eingebrochen worden sei. Im weiteren Verlauf des Telefonates versuchte die Anruferin durch geschickte Fragen mehr über etwaige bei der angerufenen Person vorhandene Wertgegenstände in Erfahrung zu bringen. Die Angerufene erkannte ihrerseits allerdings die kriminelle Absicht der Anruferin und beendete daraufhin unmittelbar das Gespräch. In allen der Polizei bisher bekannt gewordenen Fällen reagierten und handelten die potentiellen Opfer zum Glück richtig: sie wurden skeptisch und erkannten die betrügerische Absicht der Anruferin, woraufhin sie das jeweilige Telefonat beendeten und zeitnah die Polizei informierten. 08.01.2019 - Trickdieb bestiehlt Seniorin im Auto - Eschborn Ein Trickdieb hat am Abend eine Seniorin bestohlen, während diese im Auto saß. Den Angaben der Geschädigten folgend habe sie ihr Auto gegen 18:00 Uhr in ihrer Grundstückseinfahrt im Akazienweg abgestellt, als sie von einem Mann angesprochen worden sei. Während dieser ihr vorhielt, dass die Rücklichter ihres Pkw nicht funktionieren würden, öffnete er die Hintertür des Wagens, entwendete die Geldbörse der Frau und verschwand ebenso plötzlich wie er aufgetaucht war. Der Beuteschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Euro. Leider konnte die Dame den Täter nur aus den Augenwinkeln sehen, weshalb keine Personenbeschreibung vorliegt. 07.01.2019 - „Falsche Polizeibeamte“ am Telefon - Wiesbaden Erneut kam es, über mehrere Stunden verteilt, zu Anrufen sogenannter falscher Polizeibeamter im Stadtgebiet Wiesbaden. Wie bereits in der Vergangenheit versuchten die Täter die Angerufen davon zu überzeugen, dass es zu Einbrüchen in der Nachbarschaft gekommen sei und die eigenen Wertsachen und Ersparnisse in Gefahr seien. In den gemeldeten Fällen sind die angerufenen Bürgerinnen und Bürger nicht auf die Betrüger hereingefallen sind. HINWEIS: Sollten Sie sich unsicher sein, ob bei Ihnen echte oder falsche Polizisten anrufen, legen sie einfach auf! Lassen Sie sich NICHT auf Gespräche ein, vor allem dann nicht, wenn der Anrufer nach Bargeld oder anderen Wertsachen fragt. Sollten Sie sich unsicher sein, weihen Sie eine Person ihres Vertrauens ein oder rufen sie die richtige Polizei unter der Notrufnummer 110 an. Benutzen Sie dabei allerdings niemals die Rückruftaste, denn auch für diesen Fall gibt es technische Vorrichtungen und Sie landen wieder bei den Betrügern. 06.01.2019 - "Falsche Polizeibeamte" am Telefon - Rüdesheim Im Laufe des Tages kam es vornehmlich im Bereich Rüdesheim wieder vermehrt zu Anrufen von sogenannten "Falschen Polizeibeamten". Alle Anrufer, und auch Anruferinnen gaben an, dass die Poli - zei Einbrecher festgenommen habe und man bei der Durchsuchung dieser eine Liste mit weiteren, ausgesuchten Einbruchsobjekten gefunden habe. Die Adresse des oder der Angerufenen habe eben - falls auf der Liste gestanden, und darum sei der Angerufene akut gefährdet. Ein Einbruch stehe kurz bevor, und schnell müsse man seine Wertsachen in Sicherheit bringen. Hierbei sei die "Polizei" natür - lich gerne behilflich. Das Geld müsse nur an einen Zivilbeamten, welcher vorbeikommt, übergeben werden. N atürlich kommt statt der richtigen Polizei einer der Ganoven und das Geld ist weg . Bei den bis dato bei der Polizei gemeldeten Vorfällen gingen die Betrüger leer aus und der Schwindel wurde von den ausgesuchten Opfern erkannt. ACHTUNG: Immer häufiger kam es in der Vergangenheit vor, dass die Täter mit technischen Tricks ihre Opfer verwirren oder von der Richtigkeit der Anrufe überzeugen möchten. In einzelnen Fällen wurde den Opfern schon erzählt, dass man sie an den Notruf "weiterleiten" werde, und man sich dort vergewissern könne, dass alles seine Richtigkeit hat . Nach einem kurzen Piepton meldete sich dann tatsächlich eine andere Person am Telefon und stellte sich zum Beispiel als "Polizeinotruf Wiesbaden" vor. Natürlich handelte es sich auch hier um einen Betrüger. Andere Opfer wurden schon aufgefordert, selbst die Notrufnummer 110 zu wählen. Dies taten sie dann auch, ohne jedoch selbst das Gespräch vorher mit den Betrügern beendet zu haben. Selbstredend, dass auch jetzt wieder ein Täter am Telefon war. HINWEIS: Beenden Sie unbedingt selbst das Telefonat, indem sie den Hörer auflegen oder die Taste zum Beenden des Gesprächs drücken. Erst dann ist die Verbindung zu den Betrügern tatsächlich beendet und erst jetzt können sie sicher die 110 wählen. Die Polizei wird NIEMALS Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere "Behörde" wird dies tun.
Aktuelle Meldungen über Tätigkeiten der Betrüger im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen
Im Verdachtsfall rufen Sie bitte umgehend die Polizei an. Hinweise im Bereich Wiesbaden Kripo: 0611 345-0 Im Bereich Limburg-Weilburg Kripo: 06431 91400 Im Bereich Rheingau-Taunus-Kreis Polizei: 06124 7078-0 Im Bereich Main-Taunus-Kreis Polizei: 06192 2079-0 Im Bereich Hochtaunuskreis Polizei: 06172 120-0 nach oben
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