SfS - Sicherheitsberater für Senioren
Hinweise / Warnungen
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Die Betrüger haben die Messenger-Dienste für ihre Betrügereien entdeckt. Der bekannteste Messenger der für diese Betrugsart verwendet wird, ist WhatsApp . Wie beim klassischen Enkeltrick am Telefon beginnen die Betrüger ihre Masche mit einer namenlosen Anfrage. Die Täter gaben sich in den Kurznachrichten als Angehöriger mit neuer Handynummer aus und gaukel - ten dem Geschädigten eine Notlage vor. Grund der neuen Handy-Nuimmer ist, dass das alte Handy defekt ist, einen Wasserschaden hat, oder ähnli - che Gründe für die neue Handy-Nummer. Dabei wird re - gelmäßig angegeben, dass die angezeigte Rufnummer die neue Erreichbarkeit der Angehörigen sei. Im Anschluss wird die Überweisung von Geldbeträgen erbe - ten, da man aktuell selbst keine Überweisungen vor - nehmen könne. HINWEIS: Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen der angebliche Verwandte von einer "neuen Rufnummer" berichten. Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihren Angehörigen oder kontaktieren Sie diese unter der „alten“ Nummer . Überweisen oder übergeben Sie niemals aufgrund von telefonischen oder schriftli - chen Kontaktaufnahmen Geld. Sollte Ihnen eine Rufnummer nicht bekannt vorkommen, antworten Sie nicht und blockieren Sie diese. Lassen Sie sich nicht zu übereilten Geldüberweisungen überreden. Gehen Sie niemals auf Geldforderung per Chatnachrichten oder am Telefon ein. Wenn Verwandte oder Freunde von Ihnen Geld leihen möchten, dann kommen diese persönlich zu Ihnen! Von einem eiligen Überweisen hoher Geldbeträge ohne vorherige Verifizierung der geschilderten Notlage wird dringend abgeraten. Beenden Sie solche Kontaktaufnahmen immer und wählen Sie den Notruf. Sollten Sie doch zum Opfer geworden sein und Geld überwiesen haben, kontaktie - ren Sie neben der Polizei auch umgehend ihre Bank . Manchmal kann das Geld noch mit einer Rücküberweisung gesichert werden. ACHTUNG: Bereits wenige Stunden könnten jedoch zu lang sein Sollten Sie durch eine derartige Betrugsmasche geschädigt worden sein, bittet die Polizei ausdrücklich darum, sich bei den zuständigen Polizeidienststellen zu melden. Im Zweifel sollte die Polizei über den Polizeinotruf 110 verständigt werden.
Betrug über Messenger-Dienste
Beachten Sie bitte, dass es bei dem Video um einen Echtfall handelt. Die Täter passen sich hierbei ihren Opfern an. Die Art und Weise kann anders sein.